Titelaufnahme

Titel
Studierende der Translationswissenschaft als hochautonome Sprachenlernende
Weitere Titel
Students of Translation Studies as Highly Autonomous Language Learners
Verfasser/ VerfasserinRohsmann, Andrea
Begutachter / BegutachterinGrbic, Nadja
ErschienenGraz, 2019
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-139076 Persistent Identifier (URN)
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Studierende der Translationswissenschaft als hochautonome Sprachenlernende [3.62 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Sprachanforderungen im Bereich des Übersetzens und des Dolmetschens können sich aufgrund von Weltgeschehnissen rasant verändern. Arbeitssprachen können kurzfristig an Bedeutung gewinnen oder verlieren. Dass Studierende der Translationswissenschaft eine Leidenschaft für das Sprachenlernen haben, ist allgemein bekannt, dennoch blieben Motivation, Herangehensweisen des Lernens und Sprachenwahl bisher ein schwarzer Fleck auf dem translationswissenschaftlichen Forschungsradar. Diese Arbeit hat zum Ziel, diese Themen zu beleuchten. Auf Grundlage der Modellierung des Forschungskonzeptes Studierende der Translationswissenschaft als hochautonome Sprachenlernende wurde ein Online-Fragebogen erstellt, der von Master-Studierenden der Translationswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität beantwortet wurde. Insgesamt wurden 37 vollständige Antwortsätze gesammelt und die Forschungsergebnisse mit Hilfe des Programmes limesurvey ausgewertet. Die Studie ergab, dass Studierende der Translationswissenschaft auch außerhalb des Studiums Sprachen lernen, die sie nicht inskribiert haben. Die Wahl der gelernten Sprachen ist höchst individuell, stark von persönlichen Motiven geprägt und steht nicht in Verbindung zu Berufsplänen. Die Studierenden verfügen über ausgeprägte Metakompetenzen, was das Aufrechterhalten der Sprach- und Translationskompetenzen betrifft. Die Sprachen, die außerhalb des Studiums gelernt werden, sind hauptsächlich jene, die auch im Rahmen eines translationswissenschaftlichen Studiums traditionell gelernt werden darunter Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch, aber auch Koreanisch und Japanisch.Diese Ergebnisse werfen ein neues Licht auf Studierende der Translationswissenschaft und auf TranslatorInnen im Allgemeinen. Sie heben hervor, dass im Beruf des/der DolmetscherIn und des/der ÜbersetzerIn das Selbstlernen und das kontinuierliche, lebenslange Lernen praktiziert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Language requirements for translators and interpreters can change tremendously within a short period of time. At one point in time a specific working language might be more requested than another. Without a doubt, students of translation studies are known to have a passion for language learning. However, their motivation, learning methods and reasons for choosing a specific language have not been extensively researched in the field of Translation Studies. Therefore, the aim of this masters thesis is to take a closer look at these fields of research.An online questionnaire was generated on the basis of the research model students of translation studies as highly autonomous language learners. The questionnaire was answered by students of the Department of Translation Studies at the University of Graz. Research data was collected (37 fully answered questionnaires) and results were generated with the help of the online-application limesurvey.The study revealed that students of Translation Studies are studying languages that they are not learning in the course of their degree programme. The choice of language is highly individual, mostly determined by personal motives and is not linked to job advantages. When it comes to continuously maintaining their translation and interpreting competence, students have shown to have high meta competencies. The languages that are learned autonomously, are mostly ones that are traditionally studied in the course of a translator or interpreter training programme like English, French, Spanish and Italian but surprisingly also Korean and Japanese.The results put students of translation studies under a new perspective, as well as translators and interpreters in general. They show that translators and interpreters are life-long learners, who are engaged in learning continuously.

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