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Title
Die Garantenstellung im Lichte der Pflichten naher Familienangehöriger
Additional Titles
Duties of care between close family members and criminal liability for omissions
AuthorGranig, Sarah Julia
CensorSchütz, Hannes
PublishedGraz, 2019
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2019
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Document typeThesis (Diplom)
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-138996 Persistent Identifier (URN)
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Die Garantenstellung im Lichte der Pflichten naher Familienangehöriger [1.04 mb]
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Abstract (German)

Diese Arbeit befasst sich mit dem Problemkreis, inwieweit aus familienrechtlich begründeten Rechtspflichten Analogien für die Unterlassungsstrafbarkeit naher Familienangehöriger als Garanten im Sinne des § 2 StGB gezogen werden können und wer für wen in welchem Umfang strafrechtlich verantwortlich ist. Zunächst wird festgestellt, bei welchen Verwandtschaftsverhältnissen wechselseitige Schutz- und Sorgfaltspflichten aufgrund einer Garantenstellung grundsätzlich bestehen, um darauf folgend Art, Umfang und Intensität der daraus resultierenden Pflichten im Einzelnen zu bestimmen. Im Vordergrund steht dabei die Beziehung zwischen Ehegatten, jene zwischen Eltern und Kindern und die zwischen Geschwistern. Im Schlussteil behandelt die Arbeit die Irrtumsproblematik im Zusammenhang mit diesem Tatbestandsmerkmal sowie bestimmte strafprozessuale Besonderheiten, die sich im Zusammenhang mit einer Unterlassungsstrafbarkeit von Familienangehörigen ergeben können.

Abstract (English)

This diploma thesis discusses the complex of problems to which extent analogies can be drawn between the act of committing a crime by omission, perpetrated by close family members within the meaning of § 2 StGB and civil law. Initially, relationships which demand mutual duty of care and obligation to exercise diligence due to the position of guarantors are determined. Subsequently, manner, extent and intensity of said duties will be elucidated, primarily considering relationships between spouses, children and their parents and siblings. At last the questionability of misapprehension in regards to the element of offence mentioned above and specific criminal procedural peculiarities in the context of committing a crime by omission perpetrated by close family members are discussed.

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