Titelaufnahme

Titel
Einfluss von Beta-Rezeptor-Antagonisten auf die Trainingssteuerung in der kardiologischen Rehabilitation
Weitere Titel
Influence of Beta-receptor Antagonists on Training Regulation in Cardiac Rehabilitation
Verfasser/ VerfasserinScheuch, Michael
Begutachter / BegutachterinHofmann, Peter
ErschienenGraz, 2019
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-139204 Persistent Identifier (URN)
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Einfluss von Beta-Rezeptor-Antagonisten auf die Trainingssteuerung in der kardiologischen Rehabilitation [3 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

HintergrundBefasst man sich mit den Studien von Trainingsempfehlungen einer kardiologischen Rehabilitation, stößt man in erster Linie auf unterschiedliche Trainingsmethoden (Dauermethode, Intervallmethode) sowie Belastungsvorgaben. Kaum Beachtung wird hingegen Medikamenten wie Betablockern geschenkt, welche die Herzfrequenz und somit auch in weiterer Folge die errechnete Trainingsherzfrequenz von Patienten beeinflussen können. Schwerpunkt dieser Arbeit ist es, die Problematik aufzuzeigen, die bei Patienten, welche unter einer Betablocker-Therapie stehen, auftreten kann, wenn die Belastungsergometrie zur Bestimmung der individuellen Trainingsherzfrequenz und die Trainingseinheiten selbst an verschiedenen Tageszeiten stattfinden. Des Weiteren wurde auf Methoden zur Berechnung der Trainingsherzfrequenz sowie auf die häufigsten Erkrankungen in einer kardiologischen Rehabilitation eingegangen.MethodikZehn männliche und zwei weibliche betablockierte Patienten wurden im Rahmen einer Routinekontrolle in der kardiologischen Rehabilitation je zwei Tests unterzogen. Die Testungen zur Ermittlung der individuellen Trainingsherzfrequenz wurden an standardisierten Ergometern der Marke „Ergoline“ an zwei unterschiedlichen Tageszeiten (morgens und abends) durchgeführt. Die Herzfrequenzaufzeichnung erfolgte mittels 12-Kanal-EKG. Zur Bestimmung der Laktatkonzentration wurde kapillares Blut aus dem Ohrläppchen entnommen. Die Auswertung der Daten (Laktat- und Herzfrequenzverlauf) erfolgte mit dem Programm „ProSport“. ErgebnisseDie Resultate zeigen auf, dass es zu signifikanten Unterschieden (p<0,05) bei der Berechnung der Trainingsherzfrequenz kommt, wenn die Belastungsergometrie zu unterschiedlichen Tageszeiten stattfindet. Die Herzfrequenzwerte sind bei der morgendlichen Untersuchung signifikant niedriger. Auf Basis der Erhebungen kann man davon ausgehen, dass die Betablockerwirkung im Tagesverlauf signifikant nachlässt und somit Einfluss auf die Trainingssteuerung nimmt.SchlussfolgerungDiese Studie konnte Unterschiede bei betablockierten Probanden bei der Berechnung der Trainingsherzfrequenz zu unterschiedlichen Tageszeiten aufzeigen. Dies impliziert die Empfehlung, dass in kardiologischen Rehabilitationen die Berechnung der individuellen Trainingsintensität unter zeitlicher Berücksichtigung erfolgen sollte.

Zusammenfassung (Englisch)

BackgroundResearch about exercise training control in cardiac rehabilitation focuses mainly on different methods. However, a large number of patients undergoing cardiac rehabilitation take beta-blockers as medication. This type of drug can influence the heart rate and, therefore, also the calculated training heart rate of patients. The focus of this thesis is to highlight the problem that can appear in patients undergoing a beta-blocker therapy when the exercise stress test determining the individual training heart rate and the training sessions themselves take place at different times of the day.Furthermore, methods for training heart rate calculation were discussed in this thesis, as well.MethodsTen male and two female beta-blocked patients underwent two tests which were part of a routine cardiac rehabilitation. The tests determining the individual training heart rate were carried out on standardized “Ergoline” ergometers at two different times of the day (in the morning and in the evening). Heart rate recording was performed by means of 12-lead ECG. To determine lactate concentration, a capillary blood sample was taken from the earlobe. The evaluation of the data (lactate and heart rate history) was carried out using the program “ProSport”.ResultsThe results show that there are significant differences (p <0.05) in calculating the training heart rate when exercise stress tests take place at different times of the day. Heart rate values are significantly lower at the morning medical exam. On the basis of the surveys it can be assumed that the beta-blocking effect decreases significantly during the course of the day and, therefore, it has an influence on training regulation.ConclusionThis study allowed showing differences in beta-blocked subjects when calculating exercise heart rate at different times of the day. This implies the recommendation that in cardiac rehabilitation the calculation of individual training intensity should take place in consideration of time.

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