Titelaufnahme

Titel
„Ohne Bäuerin geht goar nix“Eine kulturanthropologische Analyse von Betriebsführerinnen in der Gemeinde St. Marein bei Graz
Weitere Titel
“No Countrywomen, No Future”A cultural-anthropological analysis of woman farmers in the municipality of St. Marein bei Graz
Verfasser/ VerfasserinLazetic, Mia
Begutachter / BegutachterinEberhart, Helmut
ErschienenGraz, 2019
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-138962 Persistent Identifier (URN)
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„Ohne Bäuerin geht goar nix“Eine kulturanthropologische Analyse von Betriebsführerinnen in der Gemeinde St. Marein bei Graz [1.33 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel meiner Masterarbeit ist es, herauszufinden, ob sich die Betriebsführerin einer Landwirtschaft als solche etabliert hat, wofür es folgende Forschungsfragen zu beantworten gilt.1.Wie sieht der Alltag einer Bäuerin aus, die als Betriebsführerin einer Landwirtschaft eingetragen ist?2.Wie haben die Bäuerinnen die Hofübernahme erfahren und hat sich ihre Identität dadurch gewandelt?3.Spielen alte Werte und Normen eine Rolle in ihrer Lebens- und Arbeitswelt?4.Wie sieht das Verhältnis zwischen Bewirtschaftung eines Hofs, Kindererziehung, Haushalt und Freizeit aus?5.Welchen Einfluss hat die Globalisierung auf den Alltag am Hof?Die angewendeten Forschungsmethoden im Zuge der Untersuchungen sind primär qualitative Interviews im Rahmen der empirischen Untersuchung.Die Masterarbeit besteht mit Ausschluss der Einleitung und der Zusammenfassung aus sechs Hauptkapiteln mit den jeweiligen Unterkapiteln. Im ersten Kapitel gebe ich einen Einblick in die „Gemeinde St. Marein bei Graz“. Im zweiten Kapitel „Strukturwandel der Landwirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert“ habe ich mich mit der Literatur zur Landwirtschaft, insbesondere der Oststeiermark vor und nach der Industrialisierung auseinandergesetzt. Das dritte Kapitel „Statistiken der Landwirtschaftskammer Steiermark“ veranschaulicht anhand statistischer Erhebungen und Betriebszählungen die aktuelle Situation der Land- und Forstwirtschaft.Das vierte Kapitel „Frauen in der Landwirtschaft“ befasst sich mit der Rolle der Bäuerin in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Zudem stelle ich die Studie zur Situation der österreichischen Bäuerinnen der Landwirtschaftskammer aus dem Jahr 2016 mit den für meine Forschung relevanten Themen vor.Im fünften Abschnitt, „Methodische Zugänge“, wird die Feldforschung als empirisches Werkzeug theoretisch untermauert. Das sechste und umfangreichste Kapitel ist der „Feldforschungsteil“ mit den Leitfadeninterviews und deren Auswertung. Zunächst wurden alle Betriebsführerinnen von St. Marein bei Graz interviewt. Danach folgten vertiefende Interwies mit ausgewählten Bäuerinnen und die ExpertInneninterviews.In der Zusammenfassung werden schließlich die Forschungsfragen ausführlich beantwortet.Abschließend möchte ich anmerken, dass die Abteilung für Bäuerinnen der Landwirtschaftskammer in der noch heute männerdominierten Landwirtschaft einen der wichtigsten Fortschritte für die Bäuerin darstellt. Die Abteilung ist gesetzlich manifestiert und vertritt mit der Landesbäuerin, den Bezirksbäuerinnen und den Gemeindebäuerinnen die Frauen in der Landwirtschaft, stärkt deren Zusammenhalt und Selbstsicherheit. Nach intensiven Gesprächen mit unterschiedlichen Bäuerinnen und ExpertInnen konnte ich feststellen, dass sich die Bäuerin als Betriebsführerin einer Landwirtschaft etabliert hat und als solche trotz bestehender traditioneller Werte am Land respektiert und akzeptiert wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of my master thesis is to find out if woman farmers are established as operating managers on farms. Therefore, a set of five research questions need to be answered:1.What is the daily routine of a woman farmer who is officially registered as the operating manager of the farm?2.How did the woman farmers experience the takeover period of the farm and did their identity change because of it?3.How important are traditional values and roles in their work and private lives?4.How is the division of labour and leisure time managed?5.What are the impacts of globalisation on the day-to-day operations at the farm?For the empirical analysis, the method of qualitative interviews was applied. The thesis consists of six main chapters (with subchapters) as well as an introduction and summary. The first chapter introduces the research area: the municipality St. Marein bei Graz. The second chapter “Structural changes in farming during the 19th and 20th century” deals with scientific literature about farming, especially in Eastern Styria, before and after the industrial revolution. In the third chapter “Statistics by the Styrian Chamber of Agriculture” I use statistical surveys to analyse the current situation of forestry and agriculture.Within the fourth chapter “Women in Agriculture” I discuss the roles of women farmers in agricultural business. Furthermore, I present the survey about the situation of Austrian women farmers by the Chamber of Agriculture of 2016 and highlight the topics important for this thesis. The fifth chapter explains the methods for the empirical analysis and the respective theoretical background. The sixth and longest chapter describes the actual empirical analysis with the guided interviews and their analysis. In a first step, all women farmers who are operating managers in St. Marein bei Graz were interviewed. In the second step, in-depth interviews with a selected group of women farmers and experts were conducted.The research questions are answered in detail in the summary.Last but not least I want to say that the Department for Women Farmers of the Chamber of Agriculture is one of the most important advances for women farmers, in a profession still dominated by men. The legally manifested department with the head women on the country, district and municipal level, represents all women farmers in agriculture and fosters solidarity and self-confidence. After conducting intensive interviews with many women farmers and other experts I am confident to say that women are well established as operating managers of a farm and are respected and accepted even though traditional values are still leading in rural areas.

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