Titelaufnahme

Titel
Junge Menschen in der Gemeinde - Jugendliche und ihre Erfahrungen mit dem Points4action Programm
Weitere Titel
Young People and The Community - Adolescents and Their Experience with The Points4action Programme
Verfasser/ VerfasserinSchunko, Hannah Lia
Begutachter / BegutachterinOates-Indruchová, Libora
ErschienenGraz, 2019
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-138910 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Junge Menschen in der Gemeinde - Jugendliche und ihre Erfahrungen mit dem Points4action Programm [0.85 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit jungen Menschen in der Gemeinde, genauer mit den jugendlichen Teilnehmer_innen des Points4action Programmes. Das Programm bietet 13 bis 19 jährigen Grazer_innen die Möglichkeit, stundenweise Zeit mit Senior_innen, die in einer der 19 teilnehmenden Einrichtungen leben, zu verbringen. Für jede Stunde erhalten sie einen Point, der in den Partnerbetrieben für unterschiedliche Dienstleistungen und Waren eingelöst werden kann. Genauer beschäftigte ich mich mit den Erfahrungen, die die Jugendlichen im Zuge ihrer Besuche machten und inwieweit diese durch Gender bestimmt werden. Anhand von Kurzinterviews beziehungsweise Fragebögen wurden 23 Jugendliche zu ihren Vorstellungen und ihrer Motivation vor dem ersten Besuch befragt. Mit leitfadengestützten Interviews wurden neun Jugendliche zu ihren Erfahrungen während der Besuche befragt. Die Ergebnisse wurden mit der engagierten Bewohnerschaft, dem Generationenkonzept von Karl Mannheim und auf Basis der sozialen Konstruktion der Zweigeschlechtlichkeit analysiert. Es zeigte sich, dass die Jugendlichen gute wie schlechte Erfahrungen mit den Senior_innen, aber auch mit Pfleger_innen der Einrichtungen und anderen Jugendlichen machen. Sie erfahren zum Beispiel Dankbarkeit und Freude über ihre Besuche. Es entsteht eine Regelmäßigkeit bei den Besuchen, die enge Beziehungen zwischen den Jugendlichen und Senior_innen entstehen lässt. Die Jugendlichen erhalten neues Wissen, entwickeln neue Fähigkeiten und bereits vorhandene weiter. Sie zeigen ein Interesse an den Senior_innen und intergenerationellen Kontakten generell, die eine größere Motivation als die Points sind. In der Herangehensweise der Jugendlichen und ihren Erfahrungen lassen sich keine Unterschiede aufgrund ihrer Geschlechter ausmachen. Gender zeigt sich nur am Anteil der Seniorinnen und Pflegerinnen in den Einrichtungen, von denen erzählt wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis deals with young people in the community, precisely with the young participants of the Points4action programme. The programme offers 13 to 19-year-old people from Graz the opportunity to spend time with elderly people living in one of the 19 participating care homes. For every hour they spend there, they get a point, which can be cashed in at the partner firms for different services and goods. I took a closer look at the experiences that the adolescents make during their visits and how these could be determined by gender. With the help of short interviews and questionnaires respectively I talked to 23 adolescents about their expectations and motivation before their first visit. Using a guideline, I conducted a further nine semi-structured interviews, asking about the experiences the participants make during their visits. The results were analysed with the help of the theory of engaged citizenship, the concept of the problem of generations by Karl Mannheim and with the basis of the social construction of gender. The results showed that the adolescents have both good and bad experiences with the elderly people living in the care homes, as well as with nurses working at the homes and other young people. For example, they experience thankfulness and happiness regarding their visits. The adolescents establish a regularity within their visits, which allows close relationships between them and the elderly people. The young people gain new knowledge and develop new skills as well as develop already existing ones further. They are showing interest in the elderly people and in intergenerational contact in general, which is a greater motivation than the points. Within their overall approach to the programme and their experiences, no differences can be found because of their gender. Gender only appears in the share of female elderly people and nurses working in the homes, that the young people talk about.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 3 mal heruntergeladen.