Titelaufnahme

Titel
Ich, Du und die Schule. Versuch einer Ergänzung des SOKA-Modells durch das GI/E-Modell in verschiedenen Schultypen
Weitere Titel
Me, you and school an attempt at extending the SOKA model by the GI/E model in different types of school
Verfasser/ VerfasserinBaumgartner, Manuel
Begutachter / BegutachterinNeubauer, Aljoscha
ErschienenGraz, 2019
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-138805 Persistent Identifier (URN)
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Ich, Du und die Schule. Versuch einer Ergänzung des SOKA-Modells durch das GI/E-Modell in verschiedenen Schultypen [1.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Verschiedene Studien zum SOKA-Modell (self-other knowledge asymmetry) fanden bereits in unterschiedlichster Weise Unterschiede in der Selbst- und Fremdeinschätzung von Intelligenzfacetten. Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Unterschiede in der Selbst- und Fremdeinschätzung über das GI/E Modell (generalized internal/external frame of reference model), welches einen internalen Vergleich der Fähigkeiten annimmt, erklärt werden kann. Moderationen dieses Effektes wurden ebenfalls untersucht. Außerdem wurden Schultypunterschiede in Performanz und Genauigkeit der Selbst- und Fremdeinschätzung von Intelligenzfacetten und sozial-emotionaler Kompetenz sowie die Abgrenzbarkeit zwischen Selbsteinschätzung und Selbstkonzept untersucht. Es wurden 249 Schüler_innen im Schnitt von 17 Jahren aus drei verschiedenen Schultypen getestet: der sprachliche Zweig sowie Realzweig von Gymnasien und der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAFEP). Tests zur numerischen, verbalen und räumlichen Intelligenz sowie der sozial-emotionalen Kompetenz und Skalen zur Selbst- und Fremdeinschätzung dieser Fähigkeiten wurden vorgegeben. Weiters wurden Schulnoten und Selbstkonzepte in Mathematik, Deutsch, Englisch und Geometrie erhoben. Regressionen zur Überprüfung des internalen Vergleichs sowie MANOVAs zum Leistungs- und Einschätzungsunterschied der Schultypen wurden berechnet. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass kein internaler Vergleich bei der Bewertung der eigenen oder fremden Intelligenzfacetten stattfindet. Gefundene Schultypunterschiede lassen sich größtenteils durch Geschlechtsunterschiede erklären. Hohe Korrelationen zwischen Selbstkonzepten und Selbsteinschätzungen legen nahe, dass zwischen den Konstrukten nicht valide unterschieden werden kann. Die Resultate unterstreichen die Notwendigkeit des Einsatzes von objektiven Testverfahren anstelle von Schulnoten in der Berufs- und Bildungsberatung.

Zusammenfassung (Englisch)

Previous studies were able to successfully classify facets of intelligence and social-emotional competence into the SOKA (self- other knowledge asymmetry) model, using self- and peer estimates. This study examines whether differences in self- and peer estimates are due to an internal comparison of the facets of intelligence, as proposed by the GI/E model (generalized internal/external frame of reference model). Further, moderations of the internal comparison were tested. Differences in performance and the accuracy of self- and peer estimates across three types of schools were also tested, as well as the differentiation between self-concept and self-estimate. A sample of 249 pupils (on average age 17) were tested. They attended a senior high school with a focus on linguistic or mathematics or attended a senior high school for nursery education. Tests about the numerical, verbal and spatial intelligence as well as social-emotional competence were presented. Also, the pupils estimated their own performance and the performance of two other colleagues. The grades and self-concepts in Math, German, English and Geometry were also tested. Regressions were calculated to test the internal comparison of intelligence facets. MANOVAS were tested to analyze the difference in performance as well as the accuracy of self- and peer estimates across school types. The results show no internal comparison effect in estimating ones own intelligence. Differences in performances and self- and peer estimations are mostly due to gender differences. High correlations between self-concepts and self-estimates are found and raise the question, whether there can be differentiated between them. Results emphasize that objective performance tests should be preferred instead of school grades when consulting young people about their academic choices.

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