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Title
„Reden ist nicht so mein Ding“Gefühlsassoziierte Gesprächssituationen mit Eltern
Additional Titles
"Talking is not my thing"Feeling-oriented conversation situations with parents
AuthorGrünsteidl, Andrea
CensorEgger, Rudolf
PublishedGraz, 2018
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2018
Annotation
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Document typeMaster Thesis
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-138076 Persistent Identifier (URN)
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„Reden ist nicht so mein Ding“Gefühlsassoziierte Gesprächssituationen mit Eltern [0.8 mb]
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Abstract (German)

Beziehungsarbeit in der Gesundheits- und Krankenpflege von Kindern- und Jugendlichen ist geprägt durch Kommunikation und Interaktion mit dem kranken Kind, der und dem Jugendlichen und deren familiär-sozialem Umfeld. Pflegepersonen berichten zunehmend von unangenehmen und herausfordernden Gesprächssituationen mit Eltern bzw. An- und Zugehörigen. Diese Gesprächssituationen im pflegerischen Alltag sind beeinflusst von Gefühlen beider Interaktionspartner und es leitet sich die Frage ab, welche sozialkommunikativen Fähigkeiten sind in emotionalen Gesprächssituationen verfügbar? Zentrales Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es zu erheben, wie Kinderkrankenpflegepersonen belastende und herausfordernde Gesprächssituationen mit Eltern wahrnehmen und rückblickend darstellen. Ein weiterführendes Ziel ist die Erfassung fördernder und hemmender Faktoren, um Rückschlüsse und Handlungsstrategien für die erfolgreiche Bewältigung schwieriger Gesprächssituationen ableiten zu können. Grundlage der vorliegenden Arbeit ist ein qualitativer Forschungsansatz. Die Daten leiten sich aus fünf leitfadengestützten Einzelinterviews mit diplomierten Kinderkrankenpflegepersonen ab. Die Datenauswertung folgt der zusammenfassenden Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Befragten beschreiben neben emotionalen Faktoren wie Angst um das Kind haben auch persönliche Faktoren wie Erfahrungen aus der eigenen Mutterrolle als einflussnehmend auf Gesprächssituationen. Weiters gelten kritische Eltern mit aufbrausendem Verhalten neben Beleidigungen als Störelemente in Gesprächen. Als Strategien zur Gesprächsbewältigung geben die Befragten Offenheit, positive Rückmeldungen, Humor und das Reden über Alltägliches an. Das private Umfeld und die eigenen Resilienzfaktoren sowie das Reden im beruflichen Team stellen sich als Tools zur Bewältigung von herausfordernden Gesprächssituationen dar. Weitere Tools, die als persönliche Stärken gelten, sind Ehrlichkeit im Gespräch mit den Eltern und eine respektvolle Einstellung.

Abstract (English)

Building a relationship in the field of pediatric care is characterized by communications and interactions with the sick child, the young person and the childs family social environment. Caregivers are increasingly reporting unpleasant and challenging discussions with parents and relatives. These conversational situations in the daily life of a nurse are influenced by feelings of both interacting parties and the question arises as to which social communication skills are available in emotional conversations.The central concern of the present work is to deduce how pediatric nurses perceive stressful and challenging conversational situations with parents and present those situations in retrospect. A further goal is the collection of promoting and inhibiting factors, in order to be able to derive conclusions and action strategies for the successful handling of difficult discussion situations. The basis of the present work is a qualitative research approach. The data are derived from five individual interviews with certified pediatric nurses. The data analysis follows the summary content analysis according to Mr. Philipp Mayring. In addition to emotional factors such as anxiety about the child, interviewees also describe personal factors such as experiences from their own roles as mothers as an influence on the conversations. Furthermore, critical and insulting parents with hostile behavior are considered a disruptive element in conversations. As strategies for coping with these conversations, the respondents use openness, positive feedback, humor and talk about about everyday life. The private environment and the nurses own resilience factors as well as the discussions amongst the professional team are presented as tools for coping with challenging conversational situations. Other tools that are considered as personal strengths are honesty in conversation with the parents and a respectful attitude.

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