In der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. etablierte sich einerseits eine neue Generation von Politikern in Athen, und andererseits eine neue nicht-hellenische Macht, nämlich Makedonien. Durch das Erscheinen des Philipp II. von Makedonien in der griechischen Welt, wird Makedonien zu einer ernstzunehmenden Opposition.Die vorliegende Arbeit behandelt das Makedonenbild innerhalb der beiden Gerichtsreden des Kranzprozesses im 4 Jahrhundert v. Chr. in Athen. Zusätzlich wird auch auf die politische Gesinnung der beiden Kontrahenten, Aischines und Demosthenes, eingegangen.Die Diplomarbeit gliedert sich in acht Teile. Einleitend wird das Gerichtswesen Athens und die Rechtsprechung an sich dargelegt, sowie ein Einblick in den Kranzprozess und biographische Aspekte zu den beiden Rhetorikern erörtert. Danach folgen Kapitel zu den Reden „In Ctesiphontum“ und „oratio XVIII“, die die jeweiligen Passagen, die im Zusammenhang mit Makedonien und den beiden Herrschern, Philipp II. und Alexander der Große, stehen, durch das Heranziehen von Parallelquellen zum historischen Kontext, analysiert und erklärt werden. Am Ende dieser Kapitel befindet sich jeweils eine Zusammenfassung über das in der Rede dargestellte Makedonenbild, welches sich aus den Darstellungen des Aischines und Demosthenes ergeben hat. Abschließend wird in einem Resümee eine Gegenüberstellung der beiden Makedonenbilder durchgeführt, um Unterschiede beziehungsweise Gemeinsamkeiten hervorzuheben.
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