Titelaufnahme

Titel
L2 Acquisition of Pitch Range: A Comparison of the Pitch Range of Austrian Learners' English and German
Weitere Titel
L2 Acquisition of Pitch Range: A Comparison of the Pitch Range of Austrian Learners' English and German
Verfasser/ VerfasserinErnst, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinMennen, Catharina Henrica Elisabeth
ErschienenGraz, 2019
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-139100 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
L2 Acquisition of Pitch Range: A Comparison of the Pitch Range of Austrian Learners' English and German [3.05 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Es häufen sich die Hinweise darauf, dass Sprechende verschiedener Sprachen beim Sprechen unterschiedliche Spannen an Tonhöhen verwenden. Zwei Sprachen, für welche dies gilt, sind Englisch und Deutsch. Englischsprechende haben nicht nur insgesamt einen größeren Tonhöhenumfang als Deutschsprechende, sondern der Tonhöhenumfang ersterer verändert sich auch je nach Position innerhalb von Intonationsphrasen (Mennen, Schaeffler, and Docherty , 2012). Während Englischsprechende ihren Tonhöhenumfang vor allem am Anfang von Intonationsphrasen erweitern und dann verringern, zeigen Deutschsprechende ein umgekehrtes Muster. Mennen, Schaeffler & Dickie (2014) untersuchten den Erwerb des Tonhöhenumfangs von deutschen Lernenden mit Englisch als Zweitsprache. Ihre Ergebnisse zeigten, dass hochkompetente deutsche Englischlernende es schaffen, sich an die englische Norm anzunähern und den Tonhöhenumfang je nach Position in der Intonationsphrase anzupassen.Ziel der vorliegenden Studie war es, herauszufinden, ob österreichische Lernende aus zwei verschiedenen Kompetenzstufen (Englischstudentinnen und Studentinnen anderer Studienrichtungen) ebenfalls ihren Tonhöhenumfang in Abhängigkeit von der Sprache verändern. Außerdem wurde untersucht, ob eine Annäherung an die englische Norm erfolgte und ob diese sollte eine solche geschehen ‚positionsempfindlich‘ ist. Schließlich wurde untersucht, ob es Unterschiede in produzierten Tonhöhenumfang der beiden Gruppen gab.Die Teilnehmerinnen wurden beim Lesen eines ähnlichen Texts auf Deutsch und auf English aufgenommen und verschiedene Tonhöhenumfangsmessungen wurden basierend auf Hoch- und Tiefpunkten im Verlauf der Tonhöhen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Englischstudentinnen einen größeren Gesamtumfang als englische Muttersprachlerinnen haben und dass sie ihren Umfang auch ‚positionsempfindlich‘ anpassen. Die anderen Studentinnen wiesen einen kleineren Gesamtumfang auf und ihnen gelang keine positionsempfindliche Anpassung.

Zusammenfassung (Englisch)

There is increasing evidence that speakers of different languages differ in the pitch range they typically deploy. Two languages where we know this to be the case are English and German. Not only are speakers of English found to have a wider overall pitch range than German speakers, their pitch range is also found to vary according to the position within intonational phrases (Mennen, Schaeffler, and Docherty , 2012). While English speakers particularly expand their pitch range at the beginning of intonational phrases and compress later parts, German speakers show the reverse pattern. Mennen, Schaeffler & Dickie (2014) investigated how pitch range is acquired by German learners of English as a second language (L2). Their results showed that highly proficient German learners of English succeed at modifying their pitch range towards the native English pitch range in a position-sensitive manner. The aim of the present study was to investigate whether Austrian learners of English with two different proficiency levels (university students of English and university students doing a different degree) are able to also modify their pitch range depending on the language they speak. Secondly, the study examined whether the subjects succeeded at approximating the English target norm, and if so whether they do so in a position-sensitive manner. Finally, it examined whether there were differences in the production of pitch range between the two groups. The participants were recorded reading a similar text in English and in German. A number of pitch range measures were taken from the recordings based on high and low points in the pitch contour. The results revealed that the students of English produced a wider pitch range than the native English speakers in Mennen et al. (2012), and that they adjusted their pitch range in a position-sensitive manner. The other students had a narrower overall range in English and did not modify their pitch range in a position-sensitive manner.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 2 mal heruntergeladen.