Titelaufnahme

Titel
Rechtsfragen des EU-Sprachenregimes anhand ausgewählter jüngerer Rechtsprechung des EuGH
Weitere Titel
Legal questions of the EU language regime based on selected case law of the ECJ
Verfasser/ VerfasserinWeber, Sandra
ErschienenGraz, 2019
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-139010 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Rechtsfragen des EU-Sprachenregimes anhand ausgewählter jüngerer Rechtsprechung des EuGH [1.58 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Union hat sich primärrechtlich der Wahrung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt ihrer Mitgliedstaaten verschrieben, weshalb sowohl die Verträge als auch die Rechtsakte der Organe in allen vierundzwanzig Amtssprachen der Mitgliedstaaten gleichermaßen verbindlich sind.Da es naturgemäß des Öfteren zu Divergenzen zwischen den einzelnen Sprachfassungen kommt, stellt die Anwendung und Auslegung des mehrsprachigen Unionsrechts eine große Herausforderung sowohl für die Rechtssetzung als auch die Rechtsanwendung dar.In dieser Arbeit wird zuerst die Entwicklung der unionsrechtlichen Sprachenregelung von der ursprünglichen Regelung in der EGKS bis hin zu den die Sprachenfrage regelnden Bestimmungen im heute geltenden Unionsrecht eingehend dargestellt. Bezug genommen wird dabei auch auf die Ausnahmeregelungen zugunsten der maltesichen und der irischen Sprache und die Zukunft der englischen Sprache als Amts- und Arbeitssprache der Union nach dem Brexit. Danach werden auch die Regelungen betreffend die Arbeitssprachen in den einzelnen Organen der EU genauer beleuchtet, bevor auf die Auslegungsmethoden des EuGH zur Auslegung und Interpretation des mehrsprachig verbindlichen Rechts eingegangen wird.Abschließend wird anhand von fünf Fällen der jüngeren EuGH-Rechtsprechung aufgezeigt, wie der EuGH in der Praxis diese Problematik der gleichermaßen verbindlichen Rechtstexte in allen Amtssprachen behandelt.

Zusammenfassung (Englisch)

The European Union respects the rich cultural and linguistic diversity of its member states and for that reason not only the Treaties but also acts of the institutions are equally authentic in all twenty-four official languages of the member states. Because of naturally often emerging divergences between single language versions the application and interpretation of the multilingual EU-law poses a big challenge for law-making as well as for law-application. In this thesis first the development of the EU-language regime from the early rules for the ECSC until the management regarding the language problem in today's EU-law is depicted. Furthermore the exemptions regarding Maltese and Irish are refered to and the future of English as an official and working language of the Union after the Brexit is briefly discussed. Next the provisions regarding the working languages within the institutions of the EU are described before the interpretation methods of the ECJ regarding the interpretation of multilingual authentic EU-law are displayed.Finally the handling of the ECJ with cases regarding the problem of the equally authentic language versions of all member state languages in practice is shown based on five cases of recent ECJ-jurisdiction.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 3 mal heruntergeladen.