Titelaufnahme

Titel
Die Befragung von Minderjährigen im Zivilverfahren
Weitere Titel
The questioning of minors in civil proceeding
Verfasser/ VerfasserinNiederl, Katrin
Begutachter / BegutachterinGarber, Thomas
ErschienenGraz, 2019
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-138978 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die Befragung von Minderjährigen im Zivilverfahren [0.64 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Befragung von Minderjährigen in zivilrechtlichen Verfahren wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Durch die Einführung des zweiten Gewaltschutzgesetzes 2009 wurden auch im Zivilverfahren mit den § 289a und § 289b ZPO gesetzliche Regelungen eingeführt, welche die Grundlage für eine solche Befragung bilden. Nach dem Gesetzestext kann unter gewissen Voraussetzungen von der Vernehmung Minderjähriger abgesehen werden bzw kann eine abgesonderte Vernehmung stattfinden. Diese Arbeit soll vor allem auf Probleme, die sich aus der Anwendung des § 289b ZPO ergeben, eingehen. Zudem werden auch die Voraussetzungen, welche für die Antragstellung vorliegen müssen, erörtert. Bezüglich einer abgesonderten Vernehmung wird vor allem hinterfragt, wer dazu ermächtigt ist eine solche Vernehmung durchzuführen bzw wer trotz Ausschluss der Parteien und ihrer Vertreter anwesend sein darf. Außerdem wird die Verwendung von technischen Einrichtungen und die sich daraus ergebenden Problematiken kritisch hinterfragt. Neben einer Behandlung der Vernehmung von Minderjährigen im streitigen Verfahren wird auch auf die Problematiken, die sich aus der Vernehmung von Minderjährigen im Verfahren außer Streit ergeben, eingegangen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den § 105 AußStrG gelegt. Vor allem die Berücksichtigung des Willens des Kindes und die Möglichkeit zum Unterbleiben der Vernehmung werden dabei erörtert. Auch eine Prüfung des Verhältnisses zwischen den Regelungen der ZPO und den Regelungen des Außerstreitverfahrens findet statt.

Zusammenfassung (Englisch)

The questioning of minors in the course of civil proceedings is becoming increasingly important nowadays. With the introduction of § 289a and § 289b ZPO as part of the second Protection Against Violence Act 2009, regulations have been adopted on the grounds of which such questionings must be carried out in civil proceedings. According to these regulations, minors may under certain circumstances be questioned in a secluded setting with no other parties present or not at all. This paper focuses on the issues accompanying the introduction of § 289b ZPO and discusses under which circumstances a request for a secluded or suspended questioning can be submitted. As for the questioning with no other parties present, the paper focuses on who is authorized to conduct such a questioning and who may attend the questioning. Furthermore, the use of electronic devices and the issues that come with these devices are examined.This paper aims to take a closer look not only at the questioning of minors in contested proceedings, but also in non-contested proceedings as well as at the problems that might occur in the process. Emphasis is put on § 105 AußStrG, focusing on the consideration of the minors will as well as the possibility of suspending a questioning. Lastly, the regulations of the ZPO are contrasted with the regulations of non-contested proceedings.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 5 mal heruntergeladen.