Graz, 3. März 2016

ÖRF-Ausgabe 25 (1/2017). Schwerpunktthema „Lebenswelten und Religiosität Jugendlicher"

Call for Papers

Jugendstudien veranschaulichen, dass es die Jugend nicht gibt. Zu sehr unterscheiden sich junge Menschen in ihren Ansprüchen und Bedürfnissen, in ihren (Aus-)Bildungswegen und Milieus, in ihren Wertvorstellungen und Zugängen zu Religion, kurzum: in ihren Lebenswelten und in ihrer Religiosität. Dennoch können diese Studien ein ‚kollektives Klima‘ feststellen: Jugendliche stehen vielfach ‚unter Druck‘. Sie nehmen wahr, dass der Wert eines Menschen vordergründig durch Leistung und Bildungsabschlüsse bemessen wird, dass sie keine Zeit vertrödeln dürfen und möglichst schnell den ‚richtigen Weg‘ einschlagen müssen, und dass ihnen die klassischen Orte der Sozialisierung (Eltern, Schule, Kirche) oft nicht mehr hinreichend helfen, um ihr Leben zu bewältigen.

Die Religionspädagogik ist in Theorie und Praxis herausgefordert beides in den Blick zu nehmen, die Divergenzen bei und das ‚kollektive Klima‘ von Jugendlichen. Für eine subjektorientiere Religionspädagogik ist es mit Bezug auf alle Lernorte unumgänglich, die Lebenswelten und die Religiosität Jugendlicher zu verstehen, damit religiöse Bildungsprozesse im Dienst junger Menschen initiiert und begleitet werden.

Das Forschungskolloquium #Jugendliche #Lebenswelten #Religiosität im Oktober 2016 an der Katholischen Privat-Universität Linz widmet sich diesem Themenfeld. Es ist angedacht, die Vorträge dieses Kolloquiums für die Ausgabe 26 (2017, 1) des Österreichischen Religionspädagogischen Forums (ÖRF), die im Mai 2017 erscheinen wird, zu veröffentlichen. Das Editorialboard und die Schriftleitung des ÖRF laden herzlich ein, Beiträge sowohl zur Thematik dieses Heftes als auch über diese hinausgehend zu verfassen.

Wir laden herzlich ein, Beiträge speziell zur Thematik dieses Heftes bzw. auch über das Thema hinausgehende Beiträge zu verfassen und für die nächste Ausgabe des ÖRF einzureichen, die im November 2017 erscheinen wird.

Wir laden herzlich ein, Beiträge speziell zur Thematik dieses Heftes bzw. auch über das Thema hinausgehende Beiträge zu verfassen und für die nächste Ausgabe des ÖRF einzureichen, die im November 2017 erscheinen wird.

Wir bitten ebenso um die Bekanntgabe von Publikationen, die in der letzten Zeit entstanden sind und die rezensiert werden sollen, sowie um Kurzbeschreibungen sehr guter wissenschaftlicher religionspädagogischer Qualifizierungsarbeiten an den verschiedenen Standorten (Master-, Diplomarbeiten / Dissertationen …)!

Wir bitten dringend, die Manuskriptrichtlinien zu beachten!

Verantwortlich für die inhaltliche Konzeption der aktuellen Ausgabe:

Philipp Klutz, Linz

Wolfgang Weirer, Graz


Zeitplan

  • Bekanntgabe geplanter Beiträge mit einer kurzen Beschreibung bis 31. Oktober 2016 an: wolfgang.weirer@uni-graz.at
  • Abgabetermin für Beiträge und Rezensionen: 15. Jänner 2017
  • Rückmeldungen der GutachterInnen bis 28. Februar 2017
  • Überarbeitungsphase der Beiträge bis 31. März 2017
  • Erscheinungsdatum: Mai 2017


Wien, 9. Dezember 2016

ÖRF-Ausgabe Jahrgang 25 (2017), H. 2. Schwerpunktthema „Wenn kein Hahn mehr danach kräht“: Vom Bildungspotenzial biblischer Texte

Call for Papers

Bibel und Bildung – dieses komplexe, sich in einem massiven Transformationsprozess befindliche Themenfeld soll in multiperspektivischen Annäherungsprozessen erschlossen werden. Bildungstheoretische Diskurse rund um das christliche „Buch der Bücher“ stehen im Fokus dieser ÖRF-Ausgabe. Welche Bildungspotenziale stecken also – idealiter und/oder realiter – (noch) in der Begegnung mit biblischen Texten?

Dabei stellen sich vor dem Hintergrund der, religionspädagogisch wie schulpraktisch weithin geteilten Diagnose eines gravierenden Erfahrungs-, Relevanz- und Effektivitätsverlusts der biblischen Überlieferung (Iris Bosold) in völlig neuer Schärfe Fragen rund um die Ansprüche und Ziele von biblischen Lern- und Bildungsprozessen in den verschiedenen Bildungsfeldern und -kontexten.

  • Welche Kompetenzen im Umgang mit der christlichen Heiligen Schrift sind wie zu fördern, um das biblische Bildungspotenzial heben zu können?
  • Was konstituiert überhaupt „gelingende“ biblische Bildungs- und Lernprozesse in der sogenannten radikalisierten Moderne und welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen erfordern sie?
  • Im Anschluss an die von Friedrich Schweitzer erhobene Forderung nach einer „empirisch fundierten Fachdidaktik“ wäre hier auch an die dringlich erforderliche „empirische Erdung“ biblischer Bildungs- und Lernversuche und -prozesse zu erinnern sowie Impulse und Vorschläge rund um eine „empirisch fundierte Bibeldidaktik“ zu entwickeln.
  • Nicht zuletzt stellen sich Anfragen an die Ausbildung derer, die in bibeldidaktischen, aber auch bibelpastoralen Feldern tätig sind: Wie gehen Universitäten und Hochschulen in ihrer Funktion als Ausbildungsinstitutionen mit den Herausforderungen biblischer Bildungsprozesse um?

Das Editorialboard und die Schriftleitung des Österreichischen Religionspädagogischen Forums (ÖRF) laden herzlich ein, Beiträge speziell zur Thematik dieses Heftes bzw. auch über das Thema hinausgehende Beiträge zu verfassen und für die nächste Ausgabe des ÖRF einzureichen, die im November 2017 erscheinen wird.

Zur Struktur der einzelnen ÖRF-Ausgaben siehe weiter unten in diesem Call.

Wir bitten ebenso um die Bekanntgabe von Publikationen, die in der letzten Zeit entstanden sind und die rezensiert werden sollen, sowie um Kurzbeschreibungen sehr guter wissenschaftlicher religionspädagogischer Qualifizierungsarbeiten an den verschiedenen Standorten (Master-, Diplomarbeiten, Dissertationen …)!

Wir bitten dringend, die in der Beilage mitgeschickten Manuskriptrichtlinien zu beachten!

Verantwortlich für die inhaltliche Konzeption der aktuellen Ausgabe:

Andrea Lehner-Hartmann, Wien

Oskar Dangl, Wien


Zeitplan

  • Bekanntgabe geplanter Beiträge mit einer kurzen Beschreibung bis 31. März 2017 an: andrea.lehner-hartmann@univie.ac.at; oskar.dangl@kphvie.ac.at
  • Abgabetermin für Beiträge und Rezensionen: 30. Juni 2017
  • Rückmeldungen der GutachterInnen bis 31. August 2017
  • Überarbeitungsphase der Beiträge bis 30. September 2017
  • Erscheinungsdatum: November 2017