Titelaufnahme

Titel
gewürcz wol vnd versalcz nicht : auf der Suche nach skalaren Erklärungsmodellen zur Verwendung von Gewürzen in mittelalterlichen Kochrezepten / Helmut W. Klug
Verfasser/ VerfasserinKlug, Helmut W. In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen in
Medium Aevum Quotidianum / hrsg. von Gerhard Jaritz, Krems, 2010, Jg. 61, S. 56-83
Ausgabe
Publisher version
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Gewürz / historische Küche / Mittelalter / Kochrezept
Schlagwörter (EN)spices / historical cooking / middle ages / cooking recipe
ISSN1029-0737
URNurn:nbn:at:at-ubg:3-1339 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Angaben zur Verwendung von Gewürzen ist wie die verwendeten Gewürze selbst seit der Erforschung von mittelalterlichen Kochrezepten ein vieldiskutiertes Thema und die möglichen Erklärungsvorschläge polarisieren auch noch die moderne Forschung. So bleiben die Menge der verwendeten Gewürze, die Gründe für deren Verwendung und das damit implizierte Fachwissen zentrale und auf Basis der überlieferten Texte nach wie vor nicht ausreichend geklärte Diskussionspunkte. In der vorliegenden Arbeit werden diese Aussagen zum ersten Mal mithilfe eines umfangreichen Rezepttextkorpus hinterfragt. Dabei wird sowohl der Wortschatz des Würzens wie auch die kulturhistorischen Implikationen bei der Verwendung von Gewürze berücksichtigt. Die gängigen Forschungstheorien werden auf Basis der statistischen Auswertung der Korpusdaten diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Spices in medieval cooking are a highly controversial topic: current models explaining both the different kinds of spices in use and how they were applied still polarise ongoing research. Some issues discussed are the amount of spices used, why they were used and what kind of knowledge had to be associated with the use of spices. A lot of this discussion is going on without explicit reference to primary sources. In this article these questions are for the first time addressed with the help of a large recipe-text corpus. The focus here is both on the associated lexicon as well as on cultural historic information on the use of spices in medieval cooking. Established explanatory models are discussed on the basis of corpus analysis.