Titelaufnahme

Titel
Landesgesetzliche Regelungen zum Zweitwohnsitz der Bundesländer Salzburg und Steiermark im Vergleich / eingereicht von Stefan Brandstätter
Verfasser/ VerfasserinBrandstätter, Stefan
Begutachter / BegutachterinFerz Sascha
Erschienen2015
UmfangVII, 88 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Salzburg / Steiermark / Zweitwohnung / Recht / Salzburg / Steiermark / Zweitwohnung / Recht / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-93621 Persistent Identifier (URN)
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Landesgesetzliche Regelungen zum Zweitwohnsitz der Bundesländer Salzburg und Steiermark im Vergleich [0.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

So verschieden die Begriffsbestimmungen im Zusammenhang mit Zweitwohnsitzen in den einzelnen Bundesländern sind, so gleich sind doch die durch sie hervorgerufenen positiven und negativen Nebeneffekte. Grundsätzlich ist doch davon auszugehen, dass es jedem Bürger erlaubt ist, an einem beliebigen Ort in Österreich einen Zweitwohnsitz zu begründen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Die Begründung und Nutzung eines Zweitwohnsitzes ist in den meisten österreichischen Bundesländern nicht uneingeschränkt zulässig und das ist aufgrund der stetig zunehmenden Anzahl an Zweitwohnsitzen auch notwendig. Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, dem Leser zu vermitteln, unter welchen Voraussetzungen die Begründung und Nutzung eines Zweitwohnsitzes im Hinblick auf die beiden Rechtsbereiche Grundverkehr und Raumordnung in den Bundesländern Steiermark und Salzburg zulässig ist. Zunächst werden die unterschiedlichen Formen und Funktionen von Zweitwohnsitzen sowie deren regionale Verteilung betrachtet. Daran anschließend werden die europa- und grundrechtlichen Vorgaben sowie die Wesensmerkmale des Grundverkehrs- und Raumordnungsrechts näher dargestellt. Im Mittelpunkt stehen jedoch die landesgesetzlichen Bestimmungen der beiden Bundesländer Steiermark und Salzburg, wobei insb. zu klären sein wird, von welchem Begriffsverständnis des Zweitwohnsitzes die jeweiligen Landesgesetze ausgehen und welche Systematik sie ihren Bestimmungen zu Grunde legen. Im letzten Teil der Arbeit werden einige Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den landesgesetzlichen Normen der beiden Bundesländer aufgezeigt. Anhand der vergleichenden Betrachtung soll dargestellt werden, welches Bundesland sich bei der Bekämpfung der mit Zweitwohnsitzen einhergehenden Problematik vorzugsweise dem Raumordnungs- bzw. dem Grundverkehrsrecht bedient.

Zusammenfassung (Englisch)

The definitions related to secondary residences are very different in each federal state, even though the positive and negative side effects are very similar. It seems to be easy for citizens (of Austria) to establish a secondary residence in any part of Austria, but in fact quite the opposite is true: the establishment of a secondary residence includes a lot of restrictions in almost every federal state. This is due to the fact that the number of secondary residences is constantly increasing. The aim of this thesis is to provide the reader with the knowledge he will need for the establishment for a secondary residence according to the legal areas of property transaction and regional planning in the federal states of Styria and Salzburg. First, the various forms and functions of secondary residences and their regional distribution are discussed. Then the requirements of the European Law and the Fundamental Rights, as well as the essential features of the Property Transaction Law (Grundverkehrsrecht) and the Planning Law are examined. The focus is laid on the federal state law of Styria and Salzburg. This thesis also aims to clarify the different meaning of the terms and definitions of secondary residences and gives insight the different federal state law and what classification the legal requirements are based on. Finally, similarities and differences between the provisions of federal state law, according to the two federal states are shown. Depending on the comparative analysis it is explained, which federal state combats problems associated with secondary residences preferably according to the Planning Law or the Property Transaction Law (Grundverkehrsrecht).