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Title
Zwischen religiösem Ritual und säkularer Sinnsuche : geschichtliche und empirische Einblicke in die Praxis des Pilgerns / Roswitha Wilhelmer
Additional Titles
Between religious and secular ritual search for meaning. Historical and empirical insights into the practice of pilgrimage
AuthorWilhelmer, Roswitha
CensorEbenbauer, Peter
Published2015
DescriptionVI, 107 Bl.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2015
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Wallfahrt / Wallfahrt / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-93453 Persistent Identifier (URN)
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Zwischen religiösem Ritual und säkularer Sinnsuche [0.76 mb]
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Abstract (German)

Der Mensch ist von seinem Wesen her ein Pilger, ein Wanderer „zwischen zwei Welten“. Er versucht zwar alles zu tun, um auf dieser Welt heimisch zu werden, aber es gelingt ihm nicht. Kaum hat man sich ein Nest gebaut, lastet der Alltag, die ewige Wiederholung alltäglicher Dinge und Verrichtungen auf einem. Es entsteht der Wunsch, den Kreislauf des Alltäglichen zu durchbrechen. Die Beweggründe der ersten Pilger/Pilgerinnen waren Bitte, Dank und Gottesverehrung. Diese Motive brachten die Menschen auf den Weg; denn sie glaubten, dass Götter oder Gott an ausgewählten Orten den Menschen besondere Huld erweisen kann.Sind die Intentionen der frühen Wallfahrten bzw. Pilgerreisen auch heute noch legitim? In dieser Masterarbeit wird versucht, mittels qualitativer Interviews diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Die Untersuchung geht von der Annahme aus, dass das Pilgern nicht mehr ausschließlich religiös motiviert ist. Jeder Pilger/jede Pilgerin, der/die aufgebrochen ist, um einen langen Weg auf sich zu nehmen, hat im Grunde die Möglichkeit eine mystische Erfahrung zu machen. Durch alle Dinge der Welt kann das Göttliche durchschimmern. Der Pilgerweg wird dem Pilgernden zu einer persönlichen Erschließungssituation. Die menschliche Begegnung kann zum wichtigsten Paradigma einer Gotteserfahrung werden, wenn der Pilger/die Pilgerin dies zulässt. Ob ein Mensch während einer Pilgerreise diese Erfahrungen machen kann, hängt letztendlich davon ab, in welchen Geist er/sie unterwegs ist und welcher Haltung und Lebensweise er/sie sich verpflichtet fühlt

Abstract (English)

In its nature the human being is a pilgrim, a wayfarer „between two worlds“. He tries everything to feel at home in this world, but he does not succeed. He barely built a nest, on a sudden he burdens himself with everyday life and the eternal repetition of mundane things. Thus emerges the wish to break through the circle of everyday life. The motives of the first pilgrims were plea, gratefulness and divine service. These motives got the people under way; since they believed, that Gods or God bestowed grace upon them in selected locations. Are the intentions of the early pilgrimages still legitimate from a present day perspective?This master thesis tries to get to the bottom of this question by the bias of qualitative interviews. The analysis originates from the assumption, that pilgrimage isn't solely motivated by religion. Every pilgrim that ever set off for a journey, basically has the possibility for a mystical experience. The divine can shimmer through everything in the world. The pilgrimage route becomes a personal disclosure situation for the pilgrim. When the pilgrim allows it, the human encounter can be the most important paradigm for an experience of God. Whether a person can make this experience during his pilgrimage route, depends on the mind-set he travels with and which attitude and modus vivendi he feels obliged to.

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