Titelaufnahme

Titel
Zur mediierenden Rolle von Aspekten der Zufriedenheit, Investitionen und Qualität der Alternativen und der Beziehungsspezifischen Identifikation im Zusammenhang zwischen der Vermeidung von Intimität und Nähe und dem Commitment in Paarbeziehungen / Nadine Hannag
Verfasser/ VerfasserinHannag, Nadine
Begutachter / BegutachterinMacher, Silvia
Erschienen2015
Umfang113 S. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Zweierbeziehung / Zweierbeziehung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-93422 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Zur mediierenden Rolle von Aspekten der Zufriedenheit, Investitionen und Qualität der Alternativen und der Beziehungsspezifischen Identifikation im Zusammenhang zwischen der Vermeidung von Intimität und Nähe und dem Commitment in Paarbeziehungen [1.69 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Je stärker Personen Intimität und Nähe in Beziehungen vermeiden, desto unzufriedener sind sie, desto weniger investieren sie in die Beziehung, desto bessere Qualität der Alternativen zu Ihrer Beziehung nehmen sie wahr und desto weniger Beziehungscommitment erleben sie in Folge dessen (Etcheverry, Le, WU & Wei, 2013). Ziel der vorliegenden Studie war, diese Arbeit zu replizieren und um die Partnerwahrnehmung, das eigene Verhalten und das beim Partner/bei der Partnerin wahrgenommene Verhalten bezüglich Zufriedenheit, Investitionen und Qualität der Alternativen zu erweitern und deren mediierende Rolle im Zusammenhang zwischen Vermeidung und Beziehungscommitment zu untersuchen. Desweiteren wurde überprüft ob und inwieweit die Beziehungsspezifische Identifikation, also das Ausmaß indem Personen sich mit ihrem/r derzeitigen Partner/in identifizieren, in diesen Zusammenhängen eine Rolle spielt. In einer Online Studie wurden 409 Untersuchungsteilnehmende, die sich durchschnittlich seit sechseinhalb Jahren in einer Liebesbeziehung befanden, befragt. Die Hypothesen wurden mittels dreier multipler, paralleler Mediationsanalysen überprüft und die Rolle der Beziehungsspezifischen Identifikation über multiple serielle Mediationsanalysen. Die Ergebnisse von Etcheverry et al. (2013) wurden dabei bestätigt und es zeigte sich, dass die beim Partner/bei der Partnerin wahrgenommenen Verhaltensweisen zum Ausdruck von Investitionen, sowie eigene Verhaltensweisen zum Ausdruck der Qualität der Alternativen den Zusammenhang zwischen Vermeidung und Beziehungscommitment ebenfalls mediieren. Die Beziehungsspezifische Identifikation wurde in den Zusammenhängen als zweiter serieller Mediator wirksam und klärte zusätzliche Varianz vom Beziehungscommitment auf. Über alle Analysen hinweg verblieb ein direkter negativer Effekt von der Vermeidung von Intimität und Nähe auf das Beziehungscommitment.

Zusammenfassung (Englisch)

In close relationships, greater attachment avoidance is associated with less relationship satisfaction, fewer investments, better alternatives and weaker commitment (Etcheverry, Le, WU & Wei, 2013). The aim of this study was to replicate and additionally extend these findings. In addition to people`s satisfaction, investments and alternatives, I investigated the mediating role of the according partner perceptions as well as people`s own use and according partner perceptions of behavioral indicators of satisfaction, investments and alternatives. Furthermore, I investigated to what extent relationship-specific identification (i.e., the extent of the identification with the partner) affects these links. 409 participants with average relationship duration of six and a half years completed a self-administered online questionnaire. Hypotheses were tested via three multiple, parallel mediation-analyses and the role of relationship-specific identification via multiple serial mediation-analyses. The results of Etcheverry et al. (2013) were confirmed on the one hand. Moreover, perceived partner behaviors to communicate investments as well as ones own behavior to communicate alternatives also served as mediators in the link between avoidance and commitment. Relationship-specific identification mediated these links as second serial mediator and accounted for unique variance in commitment. A direct negative effect of avoidance on commitment remained over all analyses.