Titelaufnahme

Titel
Distanzierung als Coping? : Die Auswirkungen von Distanzierungs-Strategien bei emotionalen und nicht emotionalen Erinnerungen auf Visualisierung und Wohlbefinden / vorgelegt von Stephanie Becker
Weitere Titel
Distancing as coping? The effect of distancing-strategies of emotional and not emotional memories on visualization and well-being
Verfasser/ VerfasserinBecker, Stephanie
Begutachter / BegutachterinCorcoran, Katja
Erschienen2015
Umfang100 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Bewältigung / Aufforderungscharakter / Wohlbefinden / Selbstwertgefühl / Bewältigung / Aufforderungscharakter / Wohlbefinden / Selbstwertgefühl / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-93291 Persistent Identifier (URN)
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Distanzierung als Coping? [2.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin das Coping-Verhalten von gesunden Erwachsenen zu untersuchen. Es wird untersucht, wie vergangene persönliche Erlebnisse mit einer positiven, neutralen oder negativen Valenz Unterschiede in der Phänomenologie von Erinnerungen beeinflussen. Dabei wird der Rolle der visuellen Perspektive, mit der eine Erinnerung betrachtet werden kann, ein besonderer Wert beigemessen. Die Einnahme eines Blickwinkels, aus dem man das vergangene Ereignis und auch sich selbst aus der Sicht eines Dritten betrachten kann (Beobachter-Perspektive), ermöglicht eine emotionale Distanzierung zu dem Erlebten. Das Alter dieser Erinnerung sollte ebenfalls einen Einfluss haben. Ältere Erinnerungen sollten auch zu Distanziertheit führen. Die gegenteilige Wirkung soll ein Blickwinkel aus der Original-Perspektive (Handelnden-Perspektive) haben. Auch zeitlich junge Erinnerungen sollen eher zu Nähe, statt zu Distanz führen. Distanz zu negativen und alten Begebenheiten und Nähe zu Positiven und Jungen sollen das Wohlbefinden positiv beeinflussen. Zu diesem Zweck wurden 256 ProbandInnen aufgefordert sich an eine Erinnerung zu erinnern, die entweder positiv, neutral oder negativ und jung oder alt war. Anschließend wurde neben verschiedenen phänomenologischen Aspekten, wie der visuellen Perspektive, auch Veränderung in der Stimmung der TeilnehmerInnen erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass die visuelle Perspektive einer Erinnerung nicht vom Alter und der Valenz beeinflusst wird, andere phänomenologische Aspekte (Valenz, Lebhaftigkeit, emotionale Intensität, sensorische Details) jedoch schon. Das Ergebnis spricht gegen die Annahme einer Coping-Strategie. Positive Erinnerungen und die Einnahme der H-Perspektive, im Vergleich zu negativen und neutralen Erinnerungen und zur B-Perspektive, begünstigen die Stimmung von Personen und dadurch das Wohlbefinden.

Zusammenfassung (Englisch)

This studys aim was to analyze coping-behavior of healthy adults. The influence of personal past experiences with a positive, neutral oder negative valence, on differences of this memories‘ phenomenology was examined. The aspect of visual perspective is specially considered within this study. The field of vision from which one can observe the past experience, as well as him- or herself within the memory (observer-perspective), facilitates an emotionally distanced stand to the experience. This distancing effect is influenced by memories‘ age as well. Older memories tend to be emotionally distanced. The contrary effect of proximity should be produced by the original field of vision (field-perspective), as well as younger memories. Those memory-types should facilitate an emotionally close stand. This way distance to negative and old memories and proximity to positive and jung ones should both influence peoples well-being in a positive way. For this purpose 256 participants were asked to retrieve a memory whichs valence was positive, neutral or negative and young or old. Subsequently I elevated not only phenomenological aspects, like visual perspective, but additionally changes in participants mood. The results show, that the visual perspective of a memory is not influenced by a memories‘ valence and age, however other phenomenological aspects (vividness, emotional intensity, sensory detail) are influenced. This result weakens the assumption of a coping-strategy in use. Positive memories and the field-perspective, compared to negative and neutral memories and observer-perspective, promote participants‘ mood and therefore their well-being.

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