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Title
Plastik - eine ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Material Kunststoff / Vera Moosbrugger
AuthorMoosbrugger, Vera Maria
CensorRemele, Kurt
Published2015
DescriptionVIII, 131 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2015
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Plastik / Ethik / Plastik / Ethik / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-93204 Persistent Identifier (URN)
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Plastik - eine ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Material Kunststoff [3.56 mb]
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Abstract (German)

Das Material Plastik durchzieht den Alltag der modernen, globalisierten Welt. Ob als Einkaufstüte oder Hightech-Produkt, es bietet sich als günstige, praktische und flexible Lösung an. Historisch gesehen handelt es sich bei Plastik um ein junges Material, das kaum mehr als seit einem Jahrhundert existiert. Dennoch nimmt es in der Wirtschaft, Medizin und Technologie eine bedeutsame Rolle ein und scheint in seiner Nachfrage unaufhaltbar zu wachsen. Kunststoffe haben jedoch auch ihre Schattenseiten, deren Erforschung erst vor einigen Jahrzehnten begonnen hat. Diese wissenschaftliche Arbeit versucht sich mit Hilfe von fachkundiger Literatur und Experteninterviews an dem Diskurs um dieses Material. In einer ersten Forschungsfrage wird versucht die Rolle von Plastik in der Wirtschaft zu erörtern. Die externen Kosten der Plastikproduktion mit all ihren Auswirkungen auf die Umwelt, Menschheit und Tierwelt werden in einer zweiten Fragestellung analysiert. Die dritte Forschungsfrage wendet sich Lösungsansätzen zu und versucht auf den drei Ebenen der Politik, der Betriebe und des Individuums Handlungsvorschläge aufzuzeigen. Am Ende der Arbeit wird versucht die grundsätzliche, dringliche Frage nach dem zeitlichen Fortschreiten der von Plastik ausgehenden Gefahren zu beantworten. Zeitgerechte Lösungen auf allen Ebenen können die globale Gesundheitsgefährdung partiell korrigieren, darin sind sich die Experten einig. Kleine wie große Initiativen ermöglichen eine Reduktion, auch wenn eine differenzierte Betrachtung dieses Materials zu jeder Zeit notwendig ist. Plastik ist nicht per se schlecht und alternative Plastikformen sind nicht automatisch ökologisch oder globalgesellschaftlich vorteilhafter. Ein Bewusstsein über die Diskrepanz der Vor- und Nachteile von Plastik ist hier nicht nur wünschenswert, sondern vielmehr notwendig, um im Sinne der Nachhaltigkeit den zukünftigen Generationen die gleichen Möglichkeiten zur Bedürfnisbefriedigung zu hinterlassen.

Abstract (English)

The material plastic can be found throughout the modern and globalized world. Whether as a shopping bag or a high-tech product, plastic is not only a cheap but also a practical and flexible solution. Historically it is a young material, that exists barely more than a century. Nevertheless, it plays a significant role in economy, medicine and technology and seems to grow unstoppable in its demand. However, plastic has its drawbacks, whose research just begun several decades ago. With the help of specialized literature and additional expert interviews this research paper deals with the gap between pros and cons of plastic. First, the role of plastic for the economy is analyzed in a research question. In a second question this role is compared to the external costs of plastic in the environment, humans health and animal life. The third research question tries to offer concrete solutions in the plastic dilemma, which basically covers the three levels of politics, corporations and individuals. At the end of the work the fundamental and urgent question of the progressed timeline for reducing harm caused by plastic is tried to be answered. All experts agree in the feasibility of reducing damages due to plastic production on a global scale. Even if a lot of ruination has already taken place, the solution can be found in a wide participation of all stakeholders within various initiatives. At any time, a differentiated analysis of this material is necessary, as plastic is not always the worst solution and alternative materials are not automatically more ecological or more social in a global context. An awareness of the advantages and disadvantages of plastic use is not only desirable, but necessary for allowing future generations fulfilling their needs in the sense of sustainability.