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Title
Auswirkungen schuldrechtlicher Gesellschaftervereinbarungen und satzungsdurchbrechender Beschlüsse auf die Satzung von Kapitalgesellschaften / eingereicht von Katharina Edelsbrunner
Additional Titles
Impact of shareholders' agreements and statute-breaching resolutions on the statutes of corporations
AuthorEdelsbrunner, Katharina Anna
CensorGrünwald Alfons
Published2015
DescriptionV, 64, V Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Annotation
Zsfassung in dt. Sprache
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich / Kapitalgesellschaft / Satzung / Nebenabrede / Gesellschafter / Österreich / Kapitalgesellschaft / Satzung / Nebenabrede / Gesellschafter / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-93185 Persistent Identifier (URN)
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Auswirkungen schuldrechtlicher Gesellschaftervereinbarungen und satzungsdurchbrechender Beschlüsse auf die Satzung von Kapitalgesellschaften [0.68 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen, die schuldrechtliche Gesellschaftervereinbarungen und satzungsdurchbrechende Beschlüsse auf die Satzung als Verfassung der Gesellschaft haben können. Schuldrechtliche Absprachen werden einerseits geschlossen, um durch Stimmbündelung den Einfluss in der Gesellschaft zu wahren. Andererseits sind sie beliebtes Mittel, um Angelegenheiten zu regeln, die in der Satzung nicht erlaubt sind und um Entscheidungen, welche die Gesellschaft betreffen, verbindlich zu regeln, ohne diese für die Öffentlichkeit kenntlich machen zu müssen. Diese Arbeit zeigt, dass Gesellschafter vielfältige gesellschaftliche Angelegenheiten durch schuldrechtliche Absprachen regeln können. Behandelt wird auch die viel diskutierte Frage, ob Vereinbarungen der Gesellschafter, die grundsätzlich rein schuldrechtlich wirken und nur die beteiligten Parteien binden, auch direkte Wirkungen auf korporativer Ebene entfalten können. Namentlich geht es darum, ob ein Verstoß gegen (omnilaterale) Syndikatsverträge ein Beschlussanfechtungsgrund sein kann und ob solche Vereinbarungen zur Auslegung der Satzung herangezogen werden können. Die Arbeit soll auch zeigen, inwieweit durch einfache Beschlüsse Einfluss auf die statutarische Ebene einer Gesellschaft genommen werden kann. Dazu wird der Anwendungsbereich der Satzungsänderungsvorschriften von jenem der Regeln bezüglich der Anfechtbarkeit von Beschlüssen abgegrenzt und die sogenannte Satzungsdurchbrechung behandelt. Die Satzungsdurchbrechung ist gesetzlich nicht geregelt. Nach einigen Meinungen in der Literatur soll es sich dabei um eine eigene Beschlusskategorie zwischen Satzungsverletzung und Satzungsänderung handeln. Genauer gesagt, soll bei inhaltlich satzungsverletzenden Beschlüssen durch das Einhalten spezieller Erfordernisse, jedoch ohne formelle Satzungsänderung, die Anfechtbarkeit vermieden werden können. Diese These wird genauer beleuchtet und einer kritischen Betrachtung unterzogen.

Abstract (English)

The present diploma thesis deals with the impact that shareholders agreements and statute-breaching resolutions can have on corporation statutes. Shareholders agreements are concluded on the one hand, in order to preserve the influence within the society by voting agreement. On the other hand, they are popular means to regulate matters that are not allowed in the statute and to make binding decisions that affect the company without having to make them public. This work shows that shareholders can regulate diverse corporate issues through obligational agreements. It also deals with the much-debated question of whether agreements of shareholders, which basically act purely obligational and legally bind only the parties involved, can unfold direct effects on a corporate level. In particular it comes to whether a breach of (omnilateral) syndicate agreements may be a ground of avoidance and whether such agreements can be used to interpret the statute. The thesis also shows, to what extent impact on the statutory level of a corporation can be taken by simple resolution. Therefor the scope of application of regulations concerning statute amendments and of the rules concerning the contestability of resolutions is defined and the so-called statute-breaching resolution is dealt with. Statute-breaching resolutions are not regulated by law. According to some opinions in the literature, it is a separate decision category between statutes injury and amendment. More specifically, they want the contestability of statute violating decisions to be avoided by maintaining special needs, but without formal amendment. This thesis is precisely illuminated and subjected to critical contemplation.

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