Titelaufnahme

Titel
Oral exposure to three different pesticides and their influence on the flight performance of honeybees (Apis mellifera) / Verena Strobl
Weitere Titel
Oral exposure to three different pesticides and their influence on the flight performance of honeybees (Apis mellifera)
Verfasser/ VerfasserinStrobl, Verena
Begutachter / BegutachterinCrailsheim, Karl
Erschienen2015
UmfangVI, 31 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Biene / Pestizid / Flugleistung / Biene / Pestizid / Flugleistung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92986 Persistent Identifier (URN)
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Oral exposure to three different pesticides and their influence on the flight performance of honeybees (Apis mellifera) [1.45 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Negative Einflüsse von Pestiziden auf die Orientierung und die Gedächtnisleistung von Honigbienen wurden vielfach bestätigt, während deren Effekte auf die physiologische Flugleistung bisher noch wenig untersucht sind. In folgender Studie wurden drei Pestizide, Cypermethrin, Dimethoat und Imidacloprid, aus unterschiedlichen chemischen Klassen verwendet, um deren Effekte auf die Flugleistung von Honigbienen zu untersuchen. Jedes Pestizid wurde in zwei unterschiedlichen Konzentrationen verwendet: Bereits publizierte LD50 Werte und sub-letale Konzentrationen von einem Fünftel. Zusätzlich wurden alle drei Pestizide in den beiden Konzentrationen miteinander kombiniert. Mit einem Alter von 13-16 Tagen wurde den Bienen über Nacht 10%ige Saccharoselösung gefüttert, um ihren Ernährungsstatus anzugleichen. Am nächsten Morgen erhielten sie 50%ige Zuckerlösung für 48 Stunden, welche die folgenden Mengen an Pestiziden enthielt (mg/l): Cypermethrin 1 und 0.2, Dimethoat 6 und 1.2 oder Imidacloprid 0.2 und 0.04 und außerdem eine Kombination aller drei in beiden Konzentrationen. Nach dem Pestizidkonsum wurde den Bienen für weitere 24 Stunden 50%ige Saccharoselösung gefüttert. Mit einem Alter von 17-20 Tagen wurden die Bienen zum Fliegen in einem Flugkarussell stimuliert, bis all ihre Energiereserven aufgebraucht waren. Anschließend an diesen „Leerflug“ wurden sie mit 10 L einer 2 molaren Saccharoselösung gefüttert und erneut zum Fliegen stimuliert, um Flugdauer, Flugdistanz und Geschwindigkeit zu messen.In allen gemessenen Flugparametern konnte keine signifikante Verminderung der Flugleistung, weder zwischen den Pestizidgruppen, noch gegenüber der Kontrolle gefunden werden. Es wird vermutet, dass die physiologische Flugleistung eine wesentliche und lebensnotwendige Grundvoraussetzung ist, welche robuster gegen externe Stressfaktoren ist, als zum Beispiel das Orientierungsverhalten und die Gedächtnisleistung.

Zusammenfassung (Englisch)

Negative effects of pesticides on orientation and memory of honeybees are univocally proven, whilst the influence on the flight performance from the physiological point of view is less explored so far. In the following, three pesticides, cypermethrin, dimethoate and imidacloprid from different chemical classes were used to investigate their effects on the flight performance of honeybees. Each pesticide was tested in two concentrations: published LD50 values and sub-lethal concentrations of one-fifth. Additionally, all pesticides in both concentrations were combined. Experiments were carried out with hive raised as well as caged raised bees. At an age of 13-16 days 20-30 bees were fed with 10% sucrose solution overnight to level nutritional status. The next morning they received 50% sucrose solution for 48 h, containing the following amounts of pesticides (mg/l): cypermethrin 1 and 0.2, dimethoate 6 and 1.2 or imidacloprid 0.2 and 0.04 as well as a combination of the three. After pesticide consumption, bees were fed 50% sucrose solution for 24 h. At the age of 17-20 days the bees were stimulated to fly in a roundabout until all their energy reserves in the honey sac were used up. After this “emptying flight” all bees were fed 10 L of 2 M sucrose solution and stimulated to fly again to measure the flight duration, covered distance and speed of each flight. In all investigated flight parameters no significant impairment in flight performance neither within the pesticide test groups nor versus the control could be identified. I conjecture that proper flight performance is a basic and vital prerequisite of forager bees that is more robust against external stressors than e.g., orientation behavior and memory function.

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