Titelaufnahme

Titel
Haftungsausschlussgründe im internationalen Gütertransport aus österreichischer Sicht / vorgelegt von Sophe-Anna Werzin
Verfasser/ VerfasserinWerzin, Sophie-Anna
Begutachter / BegutachterinJesser-Huß, Helga
Erschienen2015
UmfangXIII, 98 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Internationaler Güterverkehr / Haftungsausschluss / Österreich / Internationaler Güterverkehr / Haftungsausschluss / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92946 Persistent Identifier (URN)
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Haftungsausschlussgründe im internationalen Gütertransport aus österreichischer Sicht [0.94 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema „Haftungsausschlussgründe im internationalen Gütertransport aus österreichischer Sicht.“ Das Transportrecht ist völkerrechtlich geprägt. Für jeden Verkehrsträger, also Straße, Schiene, Luft, Hohe See und Binnengewässer, existieren internationale Übereinkommen. Namentlich handelt es sich dabei um die CMR, die CIM, das Montrealer Übereinkommen, die Hamburg Regeln und die CMNI. Diese Diplomarbeit soll einen Vergleich zwischen den Haftungsausschlussgründen der verschiedenen Übereinkommen ziehen. Die Ratio der Haftungsausschlussgründe liegt darin, den Frachtführer von seiner, wenn auch summenmäßig beschränkten, aber dennoch sehr strengen Haftung zu befreien. Dieses Prinzip ist bei allen Transportübereinkommen verwirklicht, jedoch existieren aufgrund der Verschiedenartigkeit der Transportmittel wesentliche Unterschiede. Zunächst werden die Haftungsausschlussgründe der CMR und der CIM dargestellt. Hier differenziert man zwischen nicht bevorrechtigten und bevorrechtigten Haftungsausschlussgründen. Auch die CMNI folgt im Grunde diesem Prinzip. Die Unterscheidung schlägt sich in der Verteilung der Beweislast nieder. Das Luftfrachtrecht und das Seefrachtrecht folgen nicht diesem Prinzip. Abschließend wird eine umfangreiche Tabelle dargestellt, die einen systematischen Überblick über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Haftungsausschlussgründe bieten soll. Zur Bearbeitung dieses Themas wurden zum einen unterschiedliche Auslegungsmethoden, zum anderen die einschlägige Literatur und die österreichische Judikatur verwendet.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis discusses the disclaimers of liability in international goods transportation from the perspective of Austria. This field of law is dominated by many international conventions. For the road transport of goods it is the CMR; for the international rail freight the CIM; for the air freight service the “Montreal Convention“; for the carriage of goods by sea the “Hamburg Rules“ and for the inland waterway law the CMNI. This thesis should draw a comparison between the disclaimers of liability by these international conventions. The purpose of the disclaimer of liability is to weaken the liability of the carrier. This principle is evident in all international conventions. But there are still differences: in the CMR and the CIM there are two types of defences. On the one hand the defences are the wrongful act or neglect of the claimant, the instructions of the claimant, inherent vice and unavoidable circumstances. On the other hand there are special risks, for example open unsheeted vehicles. This system is basically the same in the CMNI. There are differences in the field of airfreight law and maritime law. In the end of the thesis the results will be examined and displayed in a table. The guidance literature, the case law and the legal interpretation methods will be used for the processing.