Titelaufnahme

Titel
"The Next Big Leap" : the transformation of soft-law standards into legally binding provisions of law in the international fight against torture / von David Kohl
Weitere Titel
"The Next Big Leap": The transformation of soft-law standards into legally binding provisions of law in the international fight against torture
Verfasser/ VerfasserinKohl, David
Begutachter / BegutachterinKicker Renate
Erschienen2015
UmfangXIII, 100 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Folter / Prävention / Österreich / Folter / Prävention / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92897 Persistent Identifier (URN)
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"The Next Big Leap" [1.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der internationale Kampf gegen Folter hat es während der vergangenen 50 Jahre sehr weit gebracht. Nach dem ersten absoluten Folterverbot auf universeller Ebene durch Artikel 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1948, hat sich mittlerweile ein ausgereiftes Präventives Monitoring System etabliert. Die Schaffung des Europäischen Antifolterkomitees (CPT) stellte einen wegbereitenden Meilenstein in dieser fortschreitenden Entwicklung dar. Durch seine Inspektionsbesuche an Orte, an welchen Personen die Freiheit entzogen ist, überwacht es die Situation in den Mitgliedsstaaten des Europarates und kann existente Risikofaktoren oder andere Probleme aufdecken. Dies erleichtert die Identifizierung und Bekämpfung der Grundursachen von Folter. Dieses Monitoringgerüst wurde durch das In-Kraft-Treten des OPCATs und der damit zusammenhängenden Einführung eines ‚Zwei-Säulen‘ Systems der Folterprävention weiter verstärkt. In anderen Worten, neben der Implementierung eines Inspektionskomitees (des SPT) auf universeller Ebene, hat das OPCAT auch die Bildung so genannter Nationaler Präventiver Mechanismen (NPMs) vorgeschrieben und gefördert. All die genannten Institutionen bilden einen zentralen Part des ganzheitlichen Systems zur Bekämpfung der ‚Krankheit Folter‘. Nichtsdestotrotz, um Folter vollkommen zu besiegen, braucht es jetzt den nächsten Schritt. Nämlich eine effiziente Transformation der lediglich mit soft-law Charakter ausgestatteten Empfehlungen der Komitees in bindende nationale Rechtsnormen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die (In)existenz dieses Übergangs anhand einer Case-Study über den Einsatz von privaten Sicherheitsdiensten an Orten, an denen Personen die Freiheit entzogen ist, in Österreich zu analysieren. Die erlangten Erkenntnisse geben einen Einblick in den aktuellen Stand dieser Transformation und erlauben eine Beurteilung, ob dieser ‘nächste große Schritt‘ der Folterbekämpfung schon erfolgt ist.

Zusammenfassung (Englisch)

The international fight against torture has come a long way over the previous 50 years. Since the first absolute prohibition on a universal level in Art 5 of the Universal Declaration of Human Rights (UDHR) in 1948, a sophisticated preventive monitoring system has been established. The foundation of the Committee for the Prevention of Torture (CPT) in 1989 constituted a path breaking milestone in this progressive development. Through a sophisticated system of visits to places where persons are deprived of their liberty, the committee pre-emptively monitors the situations within member states of the Council of Europe and identifies any existing risk factors or potential problems. This facilitates the detection and the corrective treatment of the very root causes of torture and other forms of ill-treatment. This framework was significantly enhanced through the entry into force of the OPCAT that implemented a ‘twin-pillar system of torture prevention. In other words, besides introducing a visitation body (the SPT) on a universal level, it also added so-called National Preventive Mechanisms (NPMs) to the picture as monitoring bodies on a state party level. All of these bodies form a substantial part of the integral system in place to fight and cure the disease of torture. Yet, to fully eradicate torture and other forms of ill-treatment at all levels, the next step must be taken. That is to say, an efficient transformation of the soft-law comments and recommendations of the aforementioned committees into legally binding national laws has to be ensured. The aim of this dissertation is to analyse the (in)existence of this transition on the basis of a case-study of the problems surrounding private security firms deployment in facilities where persons are deprived of their liberty in Austria. The findings will give an insight into the current state of this transformation and will allow making a statement on whether this ‘next big leap has already taken place.

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