Titelaufnahme

Titel
Die ABGB-Vorschriften über Bestandverträge : wesentlicher Inhalt und sprachliche Neufassung / eingereicht von Martin Trummer
Verfasser/ VerfasserinTrummer, Martin
Begutachter / BegutachterinBydlinski Peter
Erschienen2015
UmfangXI, 162 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich <Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch> / Bestandvertrag / Österreich <Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch> / Bestandvertrag / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92855 Persistent Identifier (URN)
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Die ABGB-Vorschriften über Bestandverträge [2.06 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit den §§ 1090 1121 ABGB. Ziel dieser Arbeit ist, die teils komplexen und altersbedingt ergrauten Texte des ABGB-Hauptstücks über die Bestandverträge zu vereinfachen, ohne dadurch deren Aussagekraft zu beschneiden. Da diese Vereinfachung den Versuch darstellt, die bestmögliche Formulierung zu finden, wird in Teil 1 der Arbeit zuvorderst der wesentliche Inhalt des zu behandelnden Hauptstücks erörtert. Hier werden auch bei strittigen Fragen die Lehrmeinungen gegenübergestellt und kritisch gewürdigt. Naturgemäß darf aber auch die höchstrichterliche Rechtsprechung, welche ja den ausschlaggebenden Einfluss auf die praktische Anwendung hat, nicht außer Acht gelassen werden. Dementsprechend reichlich wird diese herangezogen; nicht zuletzt, um auch die praktische Sichtweise auf die jeweiligen Paragraphen zu beleuchten. Weiters soll auch ein rechtshistorischer Blick die teils vagen Termini der Gesetzestexte erhellen. Teil 2 der Arbeit beschäftigt sich sodann mit der tatsächlichen Neuformulierung. Hiezu werden in tabellarischer Form Text- und gegebenenfalls Alternativvorschläge dem Originaltext gegenübergestellt und die Gründe für die eingeführten Adaptierungen erläutert. Grundsätzlich wird hiebei versucht, bloß sprachliche Verbesserungen einzuführen, ohne den Inhalt der Norm zu ändern. Da allerdings der Großteil dieses Hauptstücks seit über 200 Jahren unverändert in Geltung steht, wird eine bloß sprachliche Änderung nicht immer genügen. Wenn nun die gelebte juristische Realität unzweifelhaft vom Gesetzestext abweicht zur korrekten Anwendbarkeit der jeweiligen Norm sohin auch inhaltliche Änderungen vonnöten wären so wird dementsprechend eine auch inhaltlich überarbeitete Neuformulierung präsentiert.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with the §§ 1090 1121 of the Austrian Civil Code (ABGB). Its goal is to simplify the complex and linguistically outdated texts of the ABGB provisions about contracts of lease, without taking away their meaningfulness. Since this simplification is an attempt to find the best possible wording, Part 1 of this thesis depicts the substantial content of the aforementioned chapter. This is also where controversial questions will be dealt with. Therefore different doctrines will be compared and critically examined. Naturally, decisions by the Supreme Court of Justice (OGH) must not be neglected, since they are crucial for the practical application of the norms at hand. Accordingly, the OGH will be cited plentifully; not least to examine the practical approach to the respective paragraphs. Furthermore, to illuminate the partially vague terms of the legal texts, a historical view will be applied. Part 2 of this thesis contains the actual reformulation. This is where charts displaying the original terms of the paragraphs and their linguistic amended versions (alongside with comments concerning the reasoning behind the amendments) will be presented. The goal of these amendments is only to make linguistic changes to the norms, without changes to content. But since most of the paragraphs of this chapter are over 200 years old, without their wording being changed over all these years, it will sometimes be necessary not only to make linguistic changes but also to match the reworded norms with the present interpretation of the prevailing doctrine. This will only be done if there are such grave differences between interpretation and norm that these adaptations are crucial for the accurate application of the norm.