Titelaufnahme

Titel
Die Menschenwelt... das ist Chaos : ein Vergleich der beiden deutschen Synchronisationen von Disneys "Arielle die Meerjungfrau" / vorgelegt von Sandra Piringer
Weitere Titel
Die Menschenwelt ... das ist Chaos
Verfasser/ VerfasserinPiringer, Sandra
Begutachter / BegutachterinWolf, Michaela
Erschienen2015
Umfang132 Bl. ; Zsfassungen (2 Bl.) : Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Spr.
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND) The little mermaid <Film, 1989> / Synchronisierung / Deutsch / Geschichte 1989-1998 / Online-Ressource / The little mermaid <Film, 1989> / Synchronisierung / Deutsch / Geschichte 1989-1998
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92715 Persistent Identifier (URN)
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Die Menschenwelt... das ist Chaos [1.31 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit behandelt die zwei deutschen Synchronisationen des 1989 erschienenen Disneyfilms Arielle, die Meerjungfrau, welche 1989 (S1) bzw. 1998 (S2) veröffentlicht wurden. Es wird auf die Fragen eingegangen, ob ein Qualitätsunterschied zwischen S1 und S2 besteht, und wie die Translate in Verbindung mit den Bild-Text-Beziehungen zu bewerten sind. Es wird von der Hypothese ausgegangen, dass die Qualität von S2 im Gegensatz zur Meinung vieler Fangemeindemitglieder nicht geringer ist als jene von S1, und dass entgegen den Aussagen der Gruppe F.A.B.I.U.S., die sich für den Erhalt deutscher Erstsynchronisationen von Disneyfilmen einsetzt, und des Fangemeindemitglieds Robert Eibegger S1 weder „freier übersetzt“ wurde noch „natürlicher klingt“ als S2. Zudem wird angenommen, dass unterschiedliche Übersetzungen geringe Änderungen am Inhalt und den Beziehungen zwischen Figuren bewirken können. Zur Überprüfung der Hypothese erfolgt in einem ersten Schritt eine Textanalyse anhand des Translationsbewertungsmodells nach House, die zeigt, dass bei S1 und S2 Modifikationen am Inhalt, der Charakterisierung der Figuren und der Beziehung zwischen ihnen auftreten, dadurch jedoch keine Qualitätsminderung besteht. Zudem wird gezeigt, dass S1 und S2 an unterschiedlichen Textstellen unterschiedlich „frei“ übersetzt wurden, insgesamt aber nicht erkennbar ist, dass sich einer der Zieltexte mehr am Ausgangstext orientiert als der andere. Danach werden die Bild-Text-Beziehungen nach Nikolajeva und Scott analysiert. Auch diese werden gemäß House analysiert, um die Qualität der Translate zu überprüfen. Es zeigt sich, dass sich die Abweichung der Bild-Text-Beziehung, welche bei einem Beispiel bei S1 auftritt, nicht auf die Qualität des Translats auswirkt, und somit auch hier kein Qualitätsunterschied zwischen S1 und S2 besteht. Die Ergebnisse beider Analysen unterstützen somit die Hypothese, da gefundene Unterschiede so geringfügig sind, dass sie sich nicht auf die Qualität auswirken.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis analyses two German synchronizations of Disneys 1989 movie The Little Mermaid. The objective of this paper is firstly to examine whether a difference in quality can be detected between the first German synchronization (S1) from 1989 and the second German synchronization (S2) from 1998, and secondly how to evaluate the target texts in terms of their word/image interaction. The hypothesis is that, contrary to the belief of a large section of the The Little Mermaid fandom, S1 does not exhibit better quality than S2, and that, in opposition to the statements of F.A.B.I.U.S., a group advocating the first German synchronizations of Disney movies, and Robert Eibegger, a member of the The Little Mermaid fandom, S1 is not translated “more freely” and does not “sound more natural” than S2. Moreover, it is assumed that different translations lead to modifications to the content and the relationships between the characters. To test this hypothesis, a textual analysis is conducted, as a first step, based on Houses translation assessment model. The analysis shows that there are modifications to the content as well as the characterization of the characters and their relationships. These changes, however, do not cause a deterioration to the quality of the translations. Additionally, it appears that different text passages in S1 and S2 closely resemble the source text, with neither of the two texts following the source material more closely than the other. Afterwards, an analysis of the word/image interactions based on Nikolajeva and Scotts model is presented. These interactions are then analysed again using the House model. The results show that the word/image interactions of S1 differ from the original in one example, however, no influence on the quality of the translation can be detected. Thus, the results of both of the analyses conducted support the hypothesis, as the differences found are so minimal that they do not affect the quality of the texts.