Titelaufnahme

Titel
Wer bin ich? : die Rolle von KommunikationsassistentInnen für hörgeschädigte Kinder an steirischen Regelschulen / vorgelegt von Eva Wachter
Verfasser/ VerfasserinWachter, Eva
Begutachter / BegutachterinGrbić, Nadja
Erschienen2015
Umfang109 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Spr.
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Schule / Kind / Jugend / Hörschädigung / Kommunikationshilfe / Assistent / Berufsrolle / Steiermark / Schule / Kind / Jugend / Hörschädigung / Kommunikationshilfe / Assistent / Berufsrolle / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92707 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Während in anderen Bundesländern Österreichs, wie etwa in Wien, häufig GebärdensprachdolmetscherInnen im primären, sekundären und tertiären Bildungsbereich zum Einsatz kommen, stellt dies nach Angaben der ortsansässigen DolmetscherInnen in der Steiermark den Sonderfall dar. Stattdessen unterstützen gebärdensprachkompetente KommunikationsassistentInnen hörgeschädigte Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag an Regelschulen. Bisher ist allerdings nicht geklärt, welche Rolle und Aufgaben diesen zuteilwerden. Ziel dieser Arbeit ist es deshalb, die Rolle von KommunikationsassistentInnen für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche an steirischen Regelschulen zu untersuchen. Damit soll ein Beitrag zur Translationswissenschaft sowie zur gesellschaftlichen Positionierung und somit zur Klärung der diskrepanten Rollen der AkteurInnen geleistet werden. Zu diesem Zweck wurden in der Steiermark tätige KommunikationsassistentInnen mit Hilfe von leitfadengestützten ExpertInneninterviews befragt, um aus deren Perspektive diese bislang wissenschaftlich wenig beachtete Tätigkeit rekonstruieren und näher beleuchten zu können. Anschließend wurde das gesammelte Datenmaterial mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Studie kam zum Ergebnis, dass sich in Bezug auf die Rolle von KommunikationsassistentInnen noch keine einheitliche Vorstellung durchgesetzt hat. Jedoch konnten Ansätze identifiziert werden, welche auf eine angestrebte Professionalisierung der Tätigkeit schließen lassen. Nach Ansicht der befragten ExpertInnen gelte es neben der Klärung des Berufsbildes der Kommunikationsassistenz aber auch, den Fachbereich der Hörgeschädigtenpädagogik nach Richtlinien barrierefreier, inklusiver Bildung und Ausbildung zu adaptieren.

Zusammenfassung (Englisch)

While in some federal provinces of Austria, such as Vienna, sign language interpreters work in primary, secondary and tertiary education on a regular basis, Styrian professionals describe this as the exception. Instead, communication assistants who know sign language support hearing-impaired children and adolescents in Styrian mainstream schools. To date, however, no consensus has been reached on what their role and responsibilities should be. This thesis therefore aims to look at the role of communication assistants for the hearing-impaired in the federal province of Styria, making a contribution to translation and interpreting studies as well as explaining the different roles of stakeholders and considering their social status. With this purpose in mind, semi-structured interviews with experts working as communication assistants were conducted providing valuable initial insights into their profession. Data analysis was subsequently performed using qualitative content analysis. The study shows that there is no uniform understanding of the role of a communication assistant. Despite the lack of a definition, however, it was possible to identify approaches that show attempts are being made to professionalise communication assistance. According to the experts interviewed, current challenges include creating a thorough description of the occupation and adapting Deaf education to standards of accessible and inclusive education.