Titelaufnahme

Titel
Digital Natives und unternehmensinterne Innovationsbarrieren / Fabian Karner
Verfasser/ VerfasserinKarner, Fabian
Begutachter / BegutachterinPetrovic, Otto
Erschienen2015
UmfangVI, 146 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Neue Medien / Generation / Jahrgang / Geschichte 1981-1990 / Unternehmen / Innovation / Neue Medien / Generation / Jahrgang / Geschichte 1981-1990 / Unternehmen / Innovation / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92512 Persistent Identifier (URN)
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Digital Natives und unternehmensinterne Innovationsbarrieren [2.79 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Digital Natives repräsentieren eine Generation, deren Mitglieder nach 1980 geboren wurden und somit erstmals in einer digital aufstrebenden Zeit aufgewachsen sind. Sie lernen von klein auf, die „digitale Sprache“ zu sprechen und beherrschen sie in jungen Jahren bereits fließend. Im Gegensatz dazu existieren in heutigen Gesellschaften noch andere Generationen, wie etwa die Baby-Boomers oder Generation X, die allesamt vor 1980 geboren wurden und zusammenfassend als Digital Immigrants bezeichnet werden. Für sie ist es zum Teil schwierig, die veränderten Verhaltensweisen der digitalen Generation zu erkennen und zu verstehen. Es sind Organisationen, die sich dieser veränderten Thematik bewusst werden müssen, da die Zahl der Digital Natives in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird und sie als zukünftige MitarbeiterInnen und KundInnen unerlässlich werden. Bestehende Strukturen müssen überdacht, veraltete Muster aufgebrochen und neue Denkweisen zugelassen werden, um innovative Ideen kreieren und das langfristige Überleben der eigenen Organisation sichern zu können. Kommt es jedoch zu Neuerungen und Weiterentwicklungen, können Barrieren finanzieller, personeller, organisationaler oder technischer Natur auftreten, die zu einem Verformen, Verhindern oder Verzögern der geplanten Veränderung führen können. Im Zuge von drei Befragungen mit Organisationen wird die Relevanz dieser Thematik in der Praxis exemplarisch überprüft. Die Ergebnisse zeigen klar, dass die Generation Y als KonsumentInnen mit veränderten Bedürfnissen wahrgenommen werden und „Authentizität“, „Freiheit“ sowie „Geschwindigkeit“ für die Interviewten die relevantesten veränderten Normen darstellen. Weiter konnte festgestellt werden, dass mit innovativen Projekten und Geschäftsmodellen versucht wird, Digital Natives für sich zu gewinnen, es aber durch diese intensive Bearbeitung zu anderen internen Hemmnissen kommt als in herkömmlichen Innovationsprozessen.

Zusammenfassung (Englisch)

Modern societies consist of many different generations like Baby Boomers, Generation X or Digital Natives. The latter represent a group of children, teenagers and adults who were born after 1980. They are the first generation which grew up in a time in which digital devices are part of everyday life. Therefore, from the cradle on, they learned to speak the “digital language” and became proficient in it at a young age. People born before 1980 are collectively referred to as Digital Immigrants. For them it is especially difficult to understand the changing behavior patterns of the younger generation. Particularly, companies have to become aware of these cultural changes, because the number of Digital Natives is increasing continuously. For this reason, they will become ever more important as customers and as employees. Companies have to rethink their corporate structures, break obsolete patterns and allow different ways of thinking to create new, innovative ideas and to ensure the long-term viability of their organization. Whenever innovations and renewals take place, barriers are likely to arise. They find expression in personal, financial, organizational and technical form and work to deform, hamper or defer a potential innovation. To demonstrate the relevance of this subject, three interviews with organizations, which try to attract Digital Natives, were conducted. The results show that Generation Y is clearly understood as consumer with changed needs. The norms “authenticity“, “freedom” and “speed” were the most relevant for the interviewees. Further, the interviews showed that the surveyed companies attempt to win the digital generation by new innovative projects and business models. When comparing this challenging task to their conventional process of innovation, the interviewees underlined that different internal barriers arise.