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Title
Das Zeitungsjungenproblem im Spannungsfeld zwischen Theorie, Studien und Realwirtschaft / Christian Federer
Additional Titles
The newsvendor problem in the field of tension between theory, research and real economy
AuthorFederer, Christian
CensorReimann Marc
Published2015
DescriptionGetrennte Zählung : 2 Bl. Zsfassung
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2015
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Lagerhaltungsmodell / Lagerhaltungsmodell / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92468 Persistent Identifier (URN)
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Das Zeitungsjungenproblem im Spannungsfeld zwischen Theorie, Studien und Realwirtschaft [1.54 mb]
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Abstract (German)

Das Zeitungsjungenproblem ist eine bekannte und hinreichend analysierte Theorie aus dem Bereich Lagerhaltungsmanagement. Das grundsätzliche mathematische Modell enthält einen Lieferanten, eine Zeitungsverkäufer und einer bekannten Nachfrageverteilung. Aus diesem Grund kann die optimale Bestellmenge eindeutig ermittelt werden. Aufgrund der Tatsache, dass moderne Supply Chains jedoch immer komplexer werden, ist es für Unternehmen schwierig, die zukünftige Nachfrage nach ihren Produkten einzuschätzen. Obwohl das Zeitungsjungenmodell durch viele Komponenten erweitert werden kann, ist es fraglich, ob dieses Modell alle Szenarien einer modernen Supply Chain abbilden kann. Das Ziel der Arbeit ist zunächst, den mathematischen Hintergrund des Modells zu erklären und sich darauf aufbauend mit drei universitären Studien zu diesem Thema zu beschäftigen, um einen theoretischen und experimentellen Zugang zur Thematik zu erhalten. Anschließend werden komplexe moderne Supply Chains untersucht um festzustellen, in welchem Bereich die Theorie und die gewonnen Erkenntnisse durch die betrachteten Studien genutzt werden können und wann diese an ihre Grenzen stoßen. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das mathematische Modell und einige in den Studien gewonnenen Erkenntnisse, Unternehmen dabei helfen können die Bedarfsmenge ihrer Produkte zu optimieren. Je komplexer eine Supply Chain, desto wichtiger ist es für Unternehmen unterschiedliche Konzepte zu entwickeln, um der komplexen und stark schwankenden Nachfrage zu begegnen. Ein Beispiel aus der Automobilindustrie zeigt, dass es möglich ist, eine Plattform zu entwickeln, in der alle Mitglieder der Supply Chain miteinbezogen werden und es dadurch gelingt, die Bestellmenge an eine sich schnell verändernde Nachfrage anzupassen. Abschließend wird ein Vorschlag präsentiert, wie die Rahmenbedingungen experimenteller Studien zu diesem Thema verbessert und praxisnäher gestaltet werden können.

Abstract (English)

The „newsvendor problem “ is a well-known and important theory in inventory management. The basic mathematical model is containing one supplier, one vendor and a known demand distribution. It is used to calculate the optimal order quantity for perishable goods and goods with a limited lifetime. Due to the fact that supply chains nowadays tend to be much more complex, it becomes more and more complicated for companies to predict the actual demand of its products. Although it is possible to expand the basic newsvendor model with different components, it is doubtful whether this model is able to cover all scenarios of a modern supply chain. This thesis aims to examine this question by explaining the mathematical theory and three studies from Universities to understand the theoretical and experimental approach of the newsvendor problem. Afterwards modern economy and especially companies with complex supply chains are being observed, to see if theory and studies offers helpful conclusions for decision makers and to show, where the theory and the applicability of the results of the studies reaches its limits. The author comes to the conclusion that the mathematical model and some outcomes of the analyzed studies can definitely help companies to improve the order quantity. The more complex a supply chain gets the more necessary it becomes for those companies to find different concepts for planning that cover the complexity and strong fluctuation of demand. An example from the automotive industry shows, that with some effort companies can develop helpful communication tools that manage to improve the order quantity by involving all members of the company‘s supply chain. Concluding, the author comes forward with a proposal to improve the framework of future experimental studies, to get more accurate solutions which are more applicable for the real economy.

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