Titelaufnahme

Titel
Die Streitanfälligkeit der Gruppenbesteuerung in Österreich und Deutschland / Christoph Jandrisevits
Verfasser/ VerfasserinJandrisevits, Christoph
Begutachter / BegutachterinNiemann, Rainer
Erschienen2015
UmfangVIII, 137 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Deutschland / Gruppenbesteuerung / Österreich / Deutschland / Gruppenbesteuerung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92437 Persistent Identifier (URN)
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Die Streitanfälligkeit der Gruppenbesteuerung in Österreich und Deutschland [0.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist die empirische Untersuchung der Streitanfälligkeit der österr. und dt. Gruppenbesteuerung, wobei vor allem die unterschiedlichen Besteuerungskonzepte der Körperschaft-, Umsatz- und Gewerbesteuer aufgezeigt werden sollen. Zu Beginn der Arbeit wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen der österr. und dt. Gruppenbesteuerung beleuchtet. Der Hauptteil der Arbeit ist jedoch die eigenständig durchgeführte empirische Studie zur jeweiligen Streitanfälligkeit. Den Mittelpunkt der empirischen Studien bilden die Suche und Auswertung von Gerichtsurteilen und realisierten Gesetzesänderungen. Die Gerichtsurteile wurden hinsichtlich der Streitinhalte, der Geschäftszahlen, der Streit- und Entscheidungsdaten beleuchtet. Die Gesetzesänderungen wurden hinsichtlich der Änderungsinhalte, der Gesetze, mit denen die Änderungen umgesetzt wurden, und der Daten des Inkrafttretens der Gesetze ausgewertet. Während sich die erste empirische Studie mit dem Streitpotenzial der österr. Gruppenbesteuerung befasst, beleuchtet die zweite Studie das Streitpotenzial der dt. Gruppenbesteuerung. Im Rahmen dieser Studien wurden die Körperschaft-, die Umsatz- und die Gewerbesteuer ausgewertet, wobei die jeweilige Streitanfälligkeit dieser überprüft wurde. Die Schlussfolgerungen aus der empirischen Studie ergaben sich aufgrund der Anzahl der Streitfälle, der unterschiedlichen Streitinhalte, der Entwicklung der Streitinhalte im Betrachtungszeitraum und aufgrund der Gegenüberstellung der realisierten Gesetzesänderungen. Mithilfe der empirischen Studie konnten die Unterschiede der Streitanfälligkeit der österr. und dt. Gruppenbesteuerung aufgezeigt werden. In Österreich haben sich die meisten Streitfälle auf die Merkmale zur Ermittlung der Körperschaftsteuerschuld (43,7% der Gesamtheit) bezogen, während in Deutschland vor allem die Merkmale des Bestehens bzw. des Zustandekommens einer körperschaftsteuerlichen Organschaft (50,9% der Gesamtheit) betroffen waren.

Zusammenfassung (Englisch)

The objective of this thesis is to test the dispute potential of the Austrian and German group taxation. All different taxation concepts referred to the corporation tax, the value added tax and the commercial tax are tested. At the beginning the legal framework of both the Austrian and the German group taxation is explained. The focus of this thesis is on the two independent conducted empirical studies. The basis of the empirical studies consists of the search and evaluation of judgements and amendments, so there is given a overview of all obtained results of the empirical data collection. It is important to extract the detailed contents, the business numbers, the dates of case and the dates of ruling from the judgments and to extract the detailed contents, the laws with wich the legislation has been changed in the past and the dates of the commencement of the laws from the amendments. The first empirical study deals with the Austrian group taxation and the second empirical study deals with the German group taxation. Both studies are classified into the corporation tax, the value added tax and the commercial tax. The dispute potential of each taxation concept is tested individually. The conclusions were drawn with reference to the number of disputes, to the number of different contents and by comparison with the realized amendments. Both studies showed different results so that most disputes in Austria refer to the determination of corporation tax liability (43,7% of the totality) and in Germany to problems in establishing a corporate tax fiscal unit (50,9% of the totality).