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Title
"Sie haben uns als notwendiges Übel akzeptiert." : Frauen im ÖGB unter besonderer Berücksichtigung des steirischen Frauenreferates und der Gewerkschafterinnen Erna Minder und Hilde Aluani / vorgelegt von Jürgen Miedl
Additional Titles
„Sie haben uns als notwendiges Übel akzeptiert.“ Women in the ÖGB in consideration of the Styrian Trade Union Department for Women's Affairs and the trade unionists Erna Minder and Hilde Aluani
AuthorMiedl, Jürgen
CensorSchmidlechner-Lienhart, Karin Maria
Published2015
Description151 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2015
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Österreichischer Gewerkschaftsbund / Frau / Österreichischer Gewerkschaftsbund / Frau / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92428 Persistent Identifier (URN)
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"Sie haben uns als notwendiges Übel akzeptiert." [27.24 mb]
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Abstract (German)

Die Masterarbeit „‚Sie haben uns als notwendiges Übel akzeptiert. Frauen im ÖGB unter besonderer Berücksichtigung des steirischen Frauenreferates und der Gewerkschafterinnen Erna Minder und Hilde Aluani“ widmet sich der politischen (Funktionärinnen-)Arbeit von Frauen im Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) anhand eines regionalgeschichtlichen Beispiels.Die Ausgangsthese der Untersuchung war, dass zwar ein durch seine historischen Entstehungszusammenhänge bedingtes problematisches Verhältnis des ÖGB zu Frauen besteht, sich aber ab den 1970er Jahren eine Verbesserung der strukturellen, personellen und inhaltlichen Vertretung der weiblichen Mitglieder einstellte.Zwei methodische Zugänge kamen bei der Beantwortung dieser Forschungsfrage zur Anwendung: Auf Basis einschlägigen Quellenmaterials wurde der gewerkschaftliche Diskurs zur Frage der Organisation weiblicher Erwerbstätiger analysiert. Infolge stand der Umgang von Gewerkschaftsfunktionärinnen mit dieser Ausgangssituation im Zentrum. Die politische Linie und die Tätigkeiten der ÖGB-Frauen auf Bundesebene von 1970 bis 1990 und vor allem des steirischen ÖGB-Landesfrauenreferates von dessen Gründung 1953 bis 1999 bildeten dabei den inhaltlichen Schwerpunkt.Die durch das Verfahren der Oral History erstellten lebensgeschichtlichen Erzählungen der steirischen Gewerkschafterinnen Erna Minder und Hilde Aluani erweiterten den zuvor analysierten Diskurs um die Dimension persönlicher Erfahrungen bzw. Erinnerungen.Es konnte eine (langsame) Zunahme der strukturellen, personellen und inhaltlichen Verwurzelung von Frauen im ÖGB bestätigt werden. Ein erhöhter Anteil an weiblichen Gewerkschaftsmitgliedern, politische Impulse der Frauenbewegung und der Regierung Kreisky, sowie zielgerichtete Aktivitäten einzelner Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sind entscheidende Gründe dafür, dass dieser Wandel vor allem ab den 1970er Jahren an Bedeutung gewann.

Abstract (English)

The Master's thesis „‚Sie haben uns als notwendiges Übel akzeptiert. Women in the ÖGB in consideration of the Styrian Trade Union Department for Women's Affairs and the trade unionists Erna Minder and Hilde Aluani“ deals with the political (union official) work of women in the Austrian Federation of Trade Unions (ÖGB) on the basis of a regional example. The basic assumption was that the ÖGB has a problematic relationship to women due to its historical context of origin. However, the structural, personnel and substantial representation of female ÖGB members has improved, especially from the 1970s onwards.To prove this assumption two methodological approaches were used: The trade union discourse concerning the unionization of women was analysed on the basis of relevant sources. A central aspect was how union officials dealt with this initial situation. The research focuses mainly on the policy and activities of, firstly, the ÖGB women from 1970 till 1990 and, secondly, the Styrian Trade Union Department for Women's Affairs from its establishment in 1953 until 1999. Additionally, by using the method of “oral history”, interviews with the Styrian union officials Erna Minder and Hilde Aluani were conducted, which added the dimensions of personal memories and experiences to the analysed discourse.It can be concluded that the entrenchment of women within the Austrian Federation of Trade Unions has constantly improved on a structural, personnel and substantial level. Key reasons for this change, which has become increasingly important since the 1970s, were the growing number of female ÖGB members, political impulses by second-wave feminism and the period of Bruno Kreisky's government, as well as goal-directed activities of individual female and male unionists.

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