Titelaufnahme

Titel
Analyse der Ursachen für die Auswirkung der pädagogischen Betreuung hin zum lebensbegleitenden Lernen / vorgelegt von Wolfgang Friedhuber
Weitere Titel
Analysis of the causes of the expansion of educational care towards lifelong learning
Verfasser/ VerfasserinFriedhuber, Wolfgang
Begutachter / BegutachterinSorgo, Gabriele
Erschienen2015
Umfang206 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Lebenslanges Lernen / Lebenslanges Lernen / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92149 Persistent Identifier (URN)
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Analyse der Ursachen für die Auswirkung der pädagogischen Betreuung hin zum lebensbegleitenden Lernen [10.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Frühkindförderung, Ganztagsschule, Erhöhung der Akademikerrate, lebensbegleitendes Lernen: das sind häufig gehörte Schlagwörter in Politik und Alltag. Es scheint, als wäre aktuell ein gesteigerter Bedarf an pädagogischer Betreuung gegeben. Was hier eigentlich gefordert wird und warum, das sind die zentralen Fragen dieser Arbeit. Oskar Negt sieht einen Zusammenhang von Demokratie und Lernen. In diese Richtung weist auch das COUNCIL FOR CULTURAL CO-OPERATION (CDCC) mit dem Programm Demokratie-Lernen in Europa. Eine andere Begründung für die Notwendigkeit eines lebensbegleitenden Lernprozesses ist die Erhaltung der wirtschaftlichen Brauchbarkeit, wieder ein anderer Begründung sieht Bildung als Basis der Kohäsion in der pluralistischen Gesellschaft. Die vorliegende Arbeit soll anhand von Literaturstudien diskursiv Ursachen und Ziele der aktuellen Vorgänge in der Bildungslandschaft aufklären. Durch historische Analysen soll dargestellt werden, welche Rolle gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, etwa die Änderung des Menschenbildes im Laufe der Zeit, spielen und welche Lernanforderung von der Staatsform ausgehen. Die zentrale Frage, der ich nachgehen will lautet: Sind säkulare Demokratien für ihren Bestand auf einen permanenten Lernprozess angewiesen? Die Analyseergebnisse zeigen, dass demokratiespezifische Lernerfordernisse existieren, legen aber eher den Schluss nahe, dass allgemeinere Machtstrukturen den Lernzwang verursachen.

Zusammenfassung (Englisch)

Early intervention, all-day school, increasing the rate of university graduates, lifelong learning: these terms are often heard in politics and everyday life. It seems that the demand for pedagogical intervention is on the increase. The central questions of this study are: What is really claimed with these terms and why? Oskar Negt sees a connection between democracy and learning. The COUNCIL FOR CULTURAL CO-OPERATION(CDCC) is also headed in the same direction with the program Strategies for Learning Democratic Citizenship. Another reason for the need of a life-long learning process is to maintain the economic fitness of the society. Yet another reason sees education as the basis for cohesion in a pluralistic society. The intention of the present work is to clarify the reasons and goals of the current changes in the educational landscape in a discursive way, based on literature studies. Based on historical analyses, the effects of social conditions, like changes of the idea of man in the course of time, and the effects initiated by the form of government should be detected. The central question I want to discuss is: Do secular democracies have an existential need for permanent learning processes? Results of analysis show that learning needs specific to democracies do exist but suggest that the forced need of learning is caused by more general power structures.

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