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Title
Entwicklung eines exemplarischen Business Models für einen Re-Use Park / vorgelegt von Tina Ebner
AuthorEbner, Tina
CensorGelbmann, Ulrike-Maria
Published2015
DescriptionX, 119 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst., Kt.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2015
Annotation
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Abfallvermeidung / Verbraucherverhalten / Nachhaltigkeit / Abfallvermeidung / Verbraucherverhalten / Nachhaltigkeit / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92079 Persistent Identifier (URN)
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Entwicklung eines exemplarischen Business Models für einen Re-Use Park [3.04 mb]
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Abstract (German)

Die Bevölkerung wächst und somit auch die Nachfrage nach Konsumgütern, welche nach dem herkömmlichen Prinzip des „Nehmens Herstellens Verbrauchens Entsorgens“ neue potentielle Müllmengen darstellen. Die Europäische Kommission warnte bereits davor, dass das Abfallaufkommen ohne zusätzliche Maßnahmen zur Abfallvermeidung zwischen 2008 und 2020 um voraussichtlich 7% steigen wird (Europäische Kommission, 2011, S. 9).Um zukünftig nicht auf die Deponierung wie zu Beginn der Abfallwirtschaft in den 1970er Jahren üblich angewiesen zu sein, gilt es den Weg einer Kreislaufwirtschaft einzuschlagen. Die Deponierung hat auf Basis der fünfstufigen Abfallhierarchie bestmöglich durch die Abfallvermeidung und Re-Use ersetzt zu werden. Eine erfolgreiche Umsetzung erfordert jedoch die Zusammenarbeit aller entlang der gesamten Wertschöpfungskette. In dieser Arbeit liegt der Fokus auf der Veränderung des Verbraucherverhaltens auf der Konsumentenebene. Ein Re-Use Park soll dabei unterstützen, unter Anwendung bewusstseinsbildender Aktivitäten ein nachhaltiges Konsumverhalten vorzuleben. Es besteht die Möglichkeit, sich vor Ort speziell über Re-Use informieren, beraten und bilden zu lassen. Unterschiedliche Werkstätten Selbstmach-, Selbsthilfe- bzw. Kreativwerkstätten dienen dazu, aktiv Re-Use zu leben. Eine erfolgreiche Umsetzung eines Re-Use Parks erfordert jedoch eine Menge an Vorarbeit, welche diese Arbeit beabsichtigt zu unterstützen. Unter Anwendung eines qualitativen Forschungsprozesses und unter Berücksichtigung politischer Ziele und rechtlicher Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene wird ein exemplarisches Business Model für einen Re-Use Park in Österreich erstellt. Diese Arbeit verkörpert somit eine wissenschaftliche Aufbereitung des Themas Re-Use in einem bis dato relativ unerforschten Bereich und dient als Anreiz für weitere Forschungsarbeiten in diesem zukunftsträchtigen Gebiet.

Abstract (English)

The population is growing constantly and as a consequence also the demand for consumer products, which increases the amount of waste based on the common pattern of “take make consume dispose”. The European Commission already warned of an increase by 7% in waste generation from 2008 to 2020, if no additional waste prevention policies are taken (European Commission, 2011, S. 8).In the beginnings of waste management in the 1970s it was common practice to simply dispose of waste. These days, the newly adopted waste hierarchy prefers waste prevention and re-use over disposal. The ideal is a circular economy, which aims for zero waste.A successful implementation of this new waste management principle implies collaboration along the whole value chain. The focus of this thesis is on the lower part of the value chain, namely the consumer behavior.A Re-Use Park with its diverse offer of awareness-raising activities should help to set examples of sustainable and conscious consumption. It provides a facility where everyone can inform and educate or get consulted about re-use. Also, different workshops encourage active participation if needed under the guidance of professionals in re-use activities. In order to enable a successful implementation of such a park, preparatory work is required. This thesis provides an exemplary business model for a Re-Use Park in Austria. To this end qualitative research design was used and political aims and legal framework conditions at the European and national level were respected. This work provides an incentive for further research work in the promising field of re-use, which remains almost uninvestigated up to date.