Titelaufnahme

Titel
Charakteristika traumapädagogischer Wohngemeinschaften / vorgelegt von Bettina Strallhofer
Verfasser/ VerfasserinStrallhofer, Bettina
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
Erschienen2015
Umfang154 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Psychisches Trauma / Sozialpädagogik / Wohngemeinschaft / Psychisches Trauma / Sozialpädagogik / Wohngemeinschaft / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92064 Persistent Identifier (URN)
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Charakteristika traumapädagogischer Wohngemeinschaften [2.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Wort „Trauma“ gewinnt in der sozialpädagogischen Praxis immer mehr an Bedeutung. Die Erkenntnisse aus der Psychotraumatologie, sowie aus der Hirnforschung, beeinflussen sozialpädagogische Handlungsabläufe zunehmend. Kinder und Jugendliche, welche aufgrund ihrer biographischen Gegebenheiten und den daraus resultierenden Verhaltensauffälligkeiten in Regeleinrichtungen kaum betreubar sind, fordern geradezu nach neuen Denk- und Handlungsrichtungen, welche andere Konzepte und Verständnis-grundlagen voraussetzen. Demgemäß muss ein Umdenken auf ExpertInnenebene stattfinden, eingefahrene sozialpädagogische Handlungs-, Denk- und Sichtweisen müssen aufgebrochen, durch zeitgemäße ersetzt und dem neuesten Stand der Forschung angepasst werden. Aktuelle Erkenntnisse der Psychotraumatologie scheinen den immer lauter werdenden Ruf, nach adressatInnenorientierten Hilfsangeboten, geradezu wegweisend und passend zu beantworten. Dies setzt allerdings nicht nur Veränderungen auf der personalen Ebene voraus, sondern vor allem auf der strukturellen und konzeptionellen. Spezielle traumapädagogische Wohngemeinschaften schaffen Voraussetzungen um „Problemjugendliche“, einen adäquaten Reifungs- und Heilungsrahmen zu bieten, in dem sie ihre erlittenen Traumata aufarbeiten und eine reelle Chance der sozialen (Re-)Integration geboten bekommen. Von diesen Überlegungen geleitet, war das Ziel meiner Arbeit, mit ExpertInnen traumapädagogischer Einrichtungen zu sprechen und die maßgeblichen Unterschiede und Bedingungen einer solchen gelingenden Maßnahme zu eruieren. Ich habe mich der Methode des ExpertInneninterviews bedient und mit LeiterInnen traumapädagogischer Wohngemeinschaften wesentliche Unterscheidungen zu herkömmlichen Betreuungsformen erhoben. Dabei wurden neben den räumlichen, personellen und strukturellen Unterscheidungen, vor allem die veränderte Haltung und die speziellen Sichtweisen einer traumapädagogisch orientierten Arbeitsweise deutlich.

Zusammenfassung (Englisch)

The word trauma is becoming increasingly important in the socio-pedagogical.The findings from the Psychotraumatology, also those from brain research, influence socio-educational courses of action increasingly. Children and young people, who due to their biographical circumstances and the resulting behavioral problems, in control device are hardly to handle, calling by outright presuppose in child and youth welfare, for new thinking and acting directions that other concepts and understanding of basics.Accordingly, needs a rethink on expert level take place, entrenched socio-educational action, thinking and perspectives have broken, to be replaced by modern and adapted to the latest state of research.In this sense, the findings from the Psychotraumatology seem to increasingly loud reputation in the pedagogical world, after adequate and addressees oriented support services to answer downright groundbreaking and entirely appropriate. However, this requires not only changes at the personal level, but especially on the structural and conceptual.Special, built according to the ideas of a successful ends trauma educational work and action, both conceptually, structurally and personnel reacted trauma educational residential communities create conditions to "problem youth", an adequate maturation and healing Framework to offer. By reappraise their traumas and a reasonable chance of social (re) integration get offered.Guided by these considerations, the aim of my work was to speak with experts from trauma educational institutions and to measure the relevant differences and conditions of such succeed involving. I have used the method of expert interviews and charged with leaders trauma pedagogic living communities essential differentiations to conventional forms of care. In addition to the spatial, personal and structural differences, especially the change of attitude and specific perspectives of trauma pedagogically oriented approach were significantly.