Titelaufnahme

Titel
Gesundes Arbeiten im Alter : Evaluation der Arbeitssituation von Beschäftigten über 50 Jahre der Firma Anton Paar GmbH / eingereicht von Patrick Heitzer
Verfasser/ VerfasserinHeitzer, Patrick
Begutachter / BegutachterinTitze, Sylvia
Erschienen2015
Umfang93 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Erwachsener <50-65 Jahre> / Arbeitsbedingungen / Gesundheitsförderung / Erwachsener <50-65 Jahre> / Arbeitsbedingungen / Gesundheitsförderung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-92015 Persistent Identifier (URN)
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Gesundes Arbeiten im Alter [10.27 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Lebenserwartung der Österreicher und Österreicherinnen wird immer höher. Es scheint unumgänglich, dass in Zukunft bis in ein höheres Lebensalter gearbeitet werden muss. Dadurch ergeben sich ganz neue Anforderungen an den Arbeitsmarkt, sowohl für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen als auch für Unternehmen. Ziel dieser Masterarbeit war es, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma Anton Paar GmbH die Akzeptanz des Programms „Anton Paar in Bewegung“ zu untersuchen sowie deren Wahrnehmung in Bezug auf die Arbeitsbelastung zu erheben. Zielgruppe waren die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen über 50 Jahre.Zur Vorbereitung des Fragebogens wurden Leitfadeninterviews mit 5 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geführt. Der Fragebogen - u.a. auch mit Fragen aus dem Copenhagen Physiological Questionnaire (COPSOQ) und dem International Physical Activity Questionnaire (IPAQ) - wurde an 97 Arbeiternehmer und Arbeitnehmerinnen (Alter 50+) verschickt und von 57 Personen (28% Frauen) ausgefüllt. Für die Auswertung wurden t-Tests eingesetzt. In Bezug auf die Körperregionen wurden von den Männern am häufigsten Schmerzen im unteren Rückenbereich (76%) genannt, bei den Frauen wurden vor allem (81%) Schmerzen im Nacken wahrgenommen. Von den Befragten nahmen 62% zumindest einmal pro Jahr am Programm „Anton Paar in Bewegung“ teil. Die WHO Bewegungsempfehlungen wurden von 86% der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erfüllt. Im Vergleich zum COPSOQ schnitten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Bereichen Arbeit-Familien Konflikt, Arbeitszufriedenheit und Gemeinschaftsgefühl signifikant besser ab. In den anderen Bereichen (Burnout Risiko, Mobbing und Gesundheitszustand) waren die Unterschiede nicht signifikant. Die positive Akzeptanz des Programms „Anton Paar in Bewegung“ könnte die Ursache für das hohe Bewegungsniveau der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen 50+ und in Folge für die guten Ergebnisse im Vergleich zum COPSOQ sein.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction. The life expectancy of Austrian citizens is rapidly growing. It seems inevitable that in the future employees have to work to an advanced age. Therefore completely new challenges emerge for the labour market, both for employees and for companies. The aim of this master-thesis was to investigate the acceptance of the program “Anton Paar in motion” as well as the perception of the workload among employees of the company Anton Paar GmbH. The target group were employees 50 years and older.Method. In order to prepare the questionnaire guided interviews with 5 employees have been conducted. The questionnaire among other questions with the Copenhagen Physiological Questionnaire (COPSOQ) and the International Physical Activity Questionnaire (IPAQ) was distributed to 97 employees (age 50+) and returned by 57 people (28% women). For the statistical analyses t-test were applied. Results. With respect to the regions of the body the most often recognized pain (76%) was the back among men and among women (81%) the neck. The program “Anton Paar in motion” was attended by 62% of the study participants at least once a year. The WHO physical activity recommendations were archived by 68% of the employees based on the IPAQ. In comparison to the COPSOQ-average the employees had statistically significant better results in the areas work-family conflict, satisfaction with work and corporate feeling. No statistically significant differences have been found in the areas burnout risk, mobbing and state of health.Conclusion. The positive acceptance of the program “Anton Paar in motion” could be the reason for the high physical activity level of the employees 50+ and in turn for the positive results in comparison to the COPSOQ.