Titelaufnahme

Titel
Der Zusammenhang zwischen Selbstwert und psychischen Problemen Jugendlicher mit speziellem Fokus auf aggressiv-dissozialem Verhalten, Ärgerkontrolle und Depressivität / vorgelegt von Ulrike Thaler
Verfasser/ VerfasserinThaler, Ulrike
Begutachter / BegutachterinRossmann, Peter
Erschienen2015
Umfang134 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Jugend / Aggression / Selbstwertgefühl / Jugend / Aggression / Selbstwertgefühl / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-91926 Persistent Identifier (URN)
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Der Zusammenhang zwischen Selbstwert und psychischen Problemen Jugendlicher mit speziellem Fokus auf aggressiv-dissozialem Verhalten, Ärgerkontrolle und Depressivität [0.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Masterarbeit wird der Selbstwert von Jugendlichen mit den psychischen Problemen aggressiv-dissoziales Verhalten, Probleme bezüglich der Ärgerkontrolle und Depressivität/Ängstlichkeit in Zusammenhang gestellt. Die grundlegende Hypothese ist, dass Jugendliche mit einem schwachen und niedrigen Selbstwert häufiger an den genannten Problemen leiden, als Jugendliche mit einem starken und hohen Selbstwert.Es wurden insgesamt 322 österreichische SchülerInnen im Alter von 13 bis 18 Jahren in die Untersuchung mit einbezogen. Die SchülerInnen füllten einen Fragebogen bestehend aus insgesamt 57 Items aus, welcher sich aus der „Aussagenliste zum Selbstwertgefühl für Kinder und Jugendliche (ALS)“ von Schauder (2011) und dem „Screening psychischer Störungen im Jugendalter (SPS-J-II)“ von Hampel und Petermann (2012) zusammensetzt. Somit wurden das selbsteingeschätzte Selbstwertgefühl, aggressiv-dissoziale Verhaltensweisen, Probleme in der Ärgerkontrolle und Symptome von Depressivität/Ängstlichkeit ermittelt.Die Ergebnisse zeigen, dass Jugendliche beider Geschlechter mit niedrigem Selbstwert höhere Scores in den Bereichen des aggressiv-dissozialen Verhaltens, der Ärgerkotrollprobleme und der Depressivität/Ängstlichkeit aufweisen.Es konnten auch Geschlechtsunterschiede aufgezeigt werden. Mädchen schätzten sich depressiver und ängstlicher, aber weniger aggressiv-dissozial als Burschen ein. Im Bereich des Selbstwertes gab es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Es wurde auch herausgefunden, dass Jugendliche, welche in einer niedrigeren sozialen Schicht leben, einen geringeren Selbstwert aufzeigen und sich als depressiver einschätzen als Jugendliche aus höheren sozialen Schichten. Jugendliche MigrantInnen schätzen sich selbst als aggressiver ein als in Österreich geborene Jugendliche.

Zusammenfassung (Englisch)

This master-thesis elaborates the topic of self-esteem and how the self-esteem of adolescents is connected to the mental-health problems antisocial behavior, anger control problems and emotional distress.Adolescents with low self-esteem are more often affected by mental-health problems than adolescents with high self-esteem. This study shows the connection between the named mental health problems and self-esteem levels of Austrian pupils.In total 322 Austrian students aged 13 to 18 years participated in the study. Each participant filled in a questionnaire with 57 items. The questionnaire consisted of the German adaption of Reynolds Adolescent Adjustment Screening Inventory TM (RAASI TM) by William M. Reynolds (2001) and Thomas Schauders „Aussagenliste zum Selbstwertgefühl für Kinder und Jugendliche (ALS)“ (2011). The questionnaire served to measure the self-estimated level of self-esteem and mental-health problems.Results have shown that low self-esteem is associated with mental-health problems in adolescents. Pupils who showed lower scores in self-esteem scales, showed higher scores in antisocial behaviour, anger control problems and emotional distress.There were also differences regarding the gender. Girls estimated themselves more depressed and emotionally stressed, but less antisocial and aggressive than boys. Regarding the self-esteem levels, there were no differences between girls and boys.The results of the survey have also shown, that pupils reported a lower self-esteem if they lived in a lower social class. They also feel more depressed and emotionally stressed. Migrants estimated themselves more aggressive and antisocial than Austrian students.