Titelaufnahme

Titel
Zwischen Wahrung und Adaption : der unterschiedliche Umgang mit Kulturspezifika und Sprachvarietäten in den spanischen und italienischen Übersetzungen von Christine Nöstlingers "Mini wird zum Meier" und "Mini feiert Geburtstag" / vorgelegt von Lisa Christa Boiger
Verfasser/ VerfasserinBoiger, Lisa Christa
Begutachter / Begutachterinvan Lawick Brozio, Heike
Erschienen2015
Umfang131 S. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Spr.
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Nöstlinger, Christine <Mini wird zum Meier> / Nöstlinger, Christine <Mini feiert Geburtstag> / Sprachvariante / Kulturkontakt / Übersetzung / Spanisch / Italienisch / Nöstlinger, Christine <Mini feiert Geburtstag> / Nöstlinger, Christine <Mini wird zum Meier> / Sprachvariante / Kulturkontakt / Übersetzung / Spanisch / Italienisch / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-91858 Persistent Identifier (URN)
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Zwischen Wahrung und Adaption [1.01 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Problematik des Übersetzens von Kulturspezifika und Sprachvarietäten. Deshalb wird eine Übersetzungsanalyse von Christine Nöstlingers Mini wird zum Meier und Mini feiert Geburtstag und den spanischen und italienischen Übersetzungen durchgeführt, mit dem Ziel, unterschiedliche Übersetzungsstrategien sowie deren Auswirkungen auf die RezipientInnen festzustellen. Es wurde von der Hypothese ausgegangen, dass Kulturspezifika sowie strukturelle Elemente im Spanischen von den Ausgangstexten übernommen wurden, während sie in den italienischen Übersetzungen an die Zielkultur angepasst wurden, was Auswirkungen auf die Übersetzungen insgesamt hat. Es wurde auch davon ausgegangen, dass der einzigartige Sprachstil von Christine Nöstlinger sowohl in den spanischen als auch in den italienischen Übersetzungen neutralisiert wurde, da die jeweilige Standardsprache verwendet wurde und keine Sprachvarietäten berücksichtigt wurden. Des Weiteren wurde angenommen, dass in den italienischen Übersetzungen unterschiedliche Übersetzungsstrategien angewandt wurden, da diese von zwei verschiedenen Übersetzerinnen angefertigt wurden. Zur Überprüfung der Thesen wurden Textpassagen mithilfe der Analysemodelle von Javier Franco Aixelá und Gideon Toury untersucht. Die Analyse ergab, dass sich die spanischen Übersetzungen mehr an den Ausgangstexten orientieren als die italienischen, da viele Kulturspezifika und strukturelle Elemente übernommen wurden. Jedoch konnte weder in den spanischen noch in den italienischen Übersetzungen eine eindeutige, übergeordnete Strategie festgestellt werden. Hinsichtlich der Sprachvarietäten konnte gezeigt werden, dass diese in den spanischen Übersetzungen häufiger neutralisiert wurden. Bei den Übersetzungsstrategien der italienischen Übersetzungen konnten hingegen keine relevanten Unterschiede festgestellt werden. Somit konnten nur die ersten beiden Hypothesen bestätigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis deals with the problem of translating culture-specific items and language varieties. Therefore, an analysis of Christine Nöstlingers Mini wird zum Meier and Mini feiert Geburtstag and the Spanish and Italian translations are carried out, with the aim of determining different translation strategies and their impact on the recipients. The research was carried out in order to test the hypothesis that culture-specific items and syntactic elements in the Spanish translations were taken from the source text, while in the Italian translations these elements have been adapted to the target culture. Therefore, it was assumed that the Spanish translations are closer to the source text than the Italian ones. It was also assumed that the unique language style of Christine Nöstlinger was neutralized in both the Spanish and the Italian translations, since the respective standard language was used and no language varieties have been considered. Furthermore, it was assumed that there were different translation strategies in the Italian translations, since these were made by two different translators. To prove the hypotheses, extracts from the text were examined using the analysis models of Javier Franco Aixelá and Gideon Toury. The analysis revealed that the Spanish translations are closer to the source text than the Italian ones, as many culture-specific items and syntactic elements have been taken from the source text. However, a unique, overarching strategy could not be detected neither in the Spanish nor in the Italian translations. Regarding the language varieties it could be shown that they have been neutralized more frequently in the Spanish translations. Considering the translation strategies of the Italian translations, however, no relevant differences could be found. Thus, only the first two hypotheses were confirmed.