Titelaufnahme

Titel
Gefährdungsabklärung des Kindeswohls unter dem Blickwinkel migrationssensibler Aspekte / vorgelegt von Christine Strucl ; Isabell Katharina Zinnerer
BeteiligteStrucl, Christine ; Zinner, Isabell Katharina
Begutachter / BegutachterinReicher, Hannelore
Erschienen2015
Umfang157 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Migrationshintergrund / Kindeswohl / Gefährdung / Kind / Migrationshintergrund / Kindeswohl / Gefährdung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-91830 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Gefährdungsabklärung des Kindeswohls unter dem Blickwinkel migrationssensibler Aspekte [3.18 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit macht auf den Bedarf im Bereich der Gefährdungsabklärung des Kindeswohls bei Familien mit Migrationshintergrund aufmerksam. Sprachliche sowie kulturelle Barrieren können in der Zusammenarbeit zwischen der Kinder- und Jugendhilfe und den Familien mit Migrationshintergrund zu einer Erschwernis führen. Ziel dieser Arbeit ist es, mögliche Barrieren aufzuzeigen, um eine Verbesserung in der Kooperation zwischen den MitarbeiterInnen und den betroffen Familien zu ermöglichen. Ebenso dient die Untersuchung zur Erforschung von möglichen Risikofaktoren, welche Einfluss auf die Gefährdung des Kindeswohls nehmen können. Dazu wurden anhand von ExpertInneninterviews Problemlagen erfragt und analysiert, welche als Grundlage für eine lösungsorientierte Gruppendiskussion dienten. Die Daten wurden basierend auf der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und mit der Unterstützung der Textanalysesoftware MAXQDA ausgewertet. Die Ergebnisse wiesen auf sprachliche, kulturelle und gesellschaftliche Barrieren in der Zusammenarbeit hin. Des Weiteren ergab die Forschung, dass sozioökonomische Risikofaktoren einen wesentlichen Aspekt in der Kindeswohlgefährdung einnehmen. Die ExpertInnen machten darauf aufmerksam, dass sich im Hinblick auf die migrationssensiblen Aspekte im Kinderschutz eine Vielzahl an Defiziten ergeben. Im Zuge der Gruppendiskussion wurden Wünsche und Bedarfe seitens der MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfe formuliert und anschließend lösungsorientiert diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

The research for this work focuses on child welfare risks associated with families from an immigrant background. Linguistic and cultural barriers can often lead to complications in cooperation between the Youth Welfare Service and children and families from an immigrant background.The aim of this work is to identify possible barriers to improvement in cooperation between employees and affected families. The study analysed possible factors which influence the risk to the child. To achieve this, the key issues were established based on interviews with subject-matter experts and then solutions to these issues were further discussed and defined in working-group sessions. The research data were evaluated based on qualitative content analysis according to Mayring and with the support of the Text-analysis-software MAXQDA.The results showed linguistic, cultural and social barriers to collaboration. The research also revealed that socio-economic factors can be a key influence in the risks to the welfare of the child. The experts pointed out that there are a range of deficiencies in the field of child welfare associated with immigration and its related social issues. During the group discussions the requests and requirements of the Youth Welfare Service employees were discussed and appropriate solutions were formulated.