Titelaufnahme

Titel
Die Entwicklung von Kindern mit einer Lese- und/oder Rechtschreibstörung in einer Lese- und Sprachförderung der 2. und 3. Klasse / vorgelegt von Nadine Schwarz
Verfasser/ VerfasserinSchwarz, Nadine
Begutachter / BegutachterinGasteiger-Klicpera, Barbara
Erschienen2015
Umfang117 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Lesestörung / Rechtschreibschwäche / Leseförderung / Sprachförderung / Schuljahr 2-3 / Kind / Lesestörung / Rechtschreibschwäche / Leseförderung / Sprachförderung / Schuljahr 2-3 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-91785 Persistent Identifier (URN)
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Die Entwicklung von Kindern mit einer Lese- und/oder Rechtschreibstörung in einer Lese- und Sprachförderung der 2. und 3. Klasse [1.79 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Lese- und/oder Rechtschreibstörungen sind innerhalb unserer Gesellschaft keine Seltenheit. Viele Schüler/innen haben Schwierigkeiten darin, Zeitungen oder Bücher zu lesen, Gelesenes wiederzugeben oder Wörter richtig niederzuschreiben. Eine Lese- und Rechtschreibstörung, aber auch eine isolierte Rechtschreibstörung sind seit einigen Jahren Bestand der International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems (ICD-10). Neben diesen Störungsbildern ist auch jenes der isolierten Lesestörung innerhalb des deutschsprachigen Raumes kein unbekanntes Befunde darüber gibt es bisher aber nur wenige. Darum beschäftigt sich diese vorliegende Arbeit, neben der Auseinandersetzung mit der Prävalenz einer Lese- und Rechtschreibstörung und isolierten Rechtschreibstörung innerhalb steirischer Volksschulen auch mit der Prävalenz der isolierten Lesestörung und ihren möglichen Untergruppen, wie den isolierten Leseverständnisschwierigkeiten und den isolierten Auffälligkeiten in der Lesegeschwindigkeit. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit ist die Erfassung der Entwicklungsverläufe der einzelnen Schüler/innen mit oder ohne einer Lese- und/oder Rechtschreibstörung innerhalb des Interventionsprogramms LARS, auch bekannt unter dem Namen ʹImproving Language and Reading Skills in children with German as a first or second languageʹ. Eine Evaluierung dieses Programms soll das Hauptaugenmerk dieser Arbeit werden. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen einerseits, dass durchaus Schüler/innen an isolierten Lesestörungen leiden, aber auch die bisherigen Befunde der Lese- und Rechtschreibstörung, sowie der isolierten Rechtschreibstörung können bestätigt werden. Innerhalb der Entwicklung der Schüler/innen des Interventionsprogramms LARS zeigen sich sehr interessante und teils unerwartete Ergebnisse, welche den bisherigen Befunden eher widersprechen.

Zusammenfassung (Englisch)

Reading and/or spelling deficits are no longer uncommon in our society. Many students and partly some adults experience difficulties when reading texts, newspapers or books, pronouncing texts or writing words properly on paper. A reading and spelling deficit, but also an isolated spelling deficit are a component of the International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems (ICD-10). Beside these deficits also the isolated reading deficit is well known in the German speaking world, but you can hardly find any scientific reports. For that reason this master thesis deals with the analysis of the prevalence of reading and spelling deficits and isolated spelling deficits in primary schools in Styria. Special focus is laid on the prevalence of isolated reading deficits and possible subgroups as isolated reading comprehension and its isolated decoding problems. Another aim of this master thesis is to capture the course of development of the individual students with or without reading and/or spelling deficits in the intervention program LARS, which means Improving Language and Reading Skills in children with German as a first or second language. The main focus of this thesis is the evaluation of this program LARS. On the one hand the results of this thesis prove that there are students in Styrian primary schools, who suffer from isolated reading deficits. The thesis can also prove that previous reports about reading and/or spelling deficits are correct. On the other hand the development of students during the intervention program LARS shows interesting and unexpected results which do not agree with previous findings. To conclude it can be said that the intervention program LARS reveals some positive aspects in the development and partly supports childrens learning process.