Titelaufnahme

Titel
Gesundheitliche Ungleichheit und Gemeinwesenarbeit : Chancengleichheit durch Gemeinwesenarbeit für benachteiligte Stadtteile / vorgelegt von Dagmar Potocnik
Verfasser/ VerfasserinPotocnik, Dagmar
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
Erschienen2015
Umfang157 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Gemeinwesenarbeit / Soziale Ungleichheit / Gesundheitsförderung / Gemeinwesenarbeit / Soziale Ungleichheit / Gesundheitsförderung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-91613 Persistent Identifier (URN)
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Gesundheitliche Ungleichheit und Gemeinwesenarbeit [1.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dem Gesundheitsförderungskonzept der Ottawa Charta von 1986 wurde das Ziel formuliert, alle Menschen zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Dennoch zeigt sich, dass Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status, gemessen über Einkommen, Bildung und Beruf, ein deutlich höheres Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko tragen. Dieser Zusammenhang wird als gesundheitliche Ungleichheit bezeichnet. Um gesundheitliche Ungleichheit zu vermindern, gilt es weniger an der Beseitigung akuter Symptome anzusetzen, sondern die nachhaltige Verbesserung der gesamten Lebensqualität in den Blick zu nehmen. In dieser Hinsicht kann Gemeinwesenarbeit einen wesentlichen Beitrag leisten, da sie durch ihren lebensweltorientierten Ansatz am besten geeignet ist, die Lebensbedingungen der BewohnerInnen zu identifizieren. Über das Anregen von Partizipation und das Fördern von Empowerment wird den Menschen die selbstbestimmte und eigeninitiative Gestaltung ihrer Lebenswelt ermöglicht. All dies wirkt sich positiv auf die Gesundheit der BewohnerInnen aus. Das gesamte Datenmaterial wurde mittels leitfadengestützter ExpertInneninterviews erhoben. Die Ergebnisse lassen sowohl Potentiale, als auch Grenzen von Gemeinwesenarbeit sichtbar werden.Gesundheit, Krankheit, gesundheitliche Ungleichheit, Gemeinwesenarbeit

Zusammenfassung (Englisch)

The objective of the Ottowa Charter for Health Promotion adopted in 1986 is to enable all people to improve their health. Despite this, it has been shown that people with lower socio-economic status, as measured by income, education and occupation, have substantially higher morbidity and mortality risks. This correlation is known as health inequity. Mitigating health inequity is less a question of alleviating acute symptoms than of seeking to improve total quality of life on a sustainable basis. Community work can make a key contribution in this respect, because its approach is based on the realities of daily life, which makes it most suitable for identifying the living conditions of the people concerned. By encouraging participation and promoting empowerment it enables community members to shape their living environment independently and on their own initiative. All this has a positive effect on their health. The entire data set has been compiled by means of guided expert interviews. The results illustrate both the potential and the limits of community work.Health, sickness, health inequity, community work