Titelaufnahme

Titel
Die Thalassokratien in der Chronik des Eusebius / vorgelegt von Isabella Uta Schilcher
Verfasser/ VerfasserinSchilcher, Isabella Uta
Begutachter / BegutachterinTausend, Klaus
Erschienen2015
Umfang78 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Text teilw. dt., teilw. griech.
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Eusebius <Caesariensis, Chronicon> / Seeherrschaft / Eusebius <Caesariensis, Chronicon> / Seeherrschaft / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-91437 Persistent Identifier (URN)
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Die Thalassokratien in der Chronik des Eusebius [0.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit thematisiert die in der Chronik des spätantiken Geschichtsschreibers Eusebius von Caesarea angeführtenThalassokratien. Eusebius, der die Auflistung von Diodor, einem Autor aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert, übernommen hat, gibt keine näheren Erklärungen zu dieser Zusammenstellung ab. Ebenso lassen sich dem stark fragmentierten zweiten Buch Diodors keine Informationen in dieser Hinsicht entnehmen. Eine detaillierte Analyse des literarischen und archäologischen Quellenmaterials soll daher mehr Aufschluss geben und es ermöglichen, die Entwicklung der einzelnen Seemächte der archaischen Zeit nachzuzeichnen. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage nach den historischen Ereignissen, in denen die entsprechenden Seemächte eine Rolle spielten und wie ihnen der Aufstieg gelang. Archäologisch lassen sich die Seefahrten vieler Poleis durch ihre Koloniegründungen und Handelstätigkeiten zurückverfolgen. Die rege Kolonisationstätigkeit, die vor allem nach dem Trojanischen Krieg zunehmend betrieben wurde, führte zu einem erheblichen Wohlstand in den Griechenstädten, die sich fortan immer mehr auf die Seefahrt verlegten. Aus dieser Tradition heraus entwickelte sich für den Großteil der angegebenen Stadtstaaten die Grundlage, um eine Vorherrschaft zur See aufbauen zu können. Die Ausübung der Seeherrschaft richtete sich nach den Zielen der Polis und konnte auf unterschiedliche Weise erfolgen. Mehrere Schlachten zeugen von den nicht immer freundschaftlichen Beziehungen zu anderen seefahrenden Staaten der Ägäis.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper focuses on the Thalassocracies mentioned in the Chronicle of Eusebius of Caesarea, a historian from the third century A.C. Eusebius, who adopted the list from Diodoros, who in turn lived in the first century B.C., does not further comment on this compilation, and neither is it possible to extract the appropriate information about it from the second book of Diodoros, which is strongly fragmented. On this account, a detailed analysis of literary and archeological sources shall give more information about the development of sea power in the Archaic period. Therefore, the main focus of investigation concerns the historical events and rise of the accordant sea power. Seafaring can be archeologically retraced to the establishment of colonies and commercial activity. Commercial activity, which increased especially after the Trojan War and which more and more prioritized sea routes, led the way to prosperity among Greek city states. Out of this tradition most states developed the foundation for establishing a maritime hegemony. Exertion of sea power was determined by the goals of the polis and could be performed in various ways. Several naval battles indicate that there have not always been friendly relations among the seafaring states of the Aegean.