Titelaufnahme

Titel
Das Dilemma Finanztransaktionssteuer : Evaluierung der Sinnhaftigkeit einer Implementierung im Bezug auf die angestrebten Ziele, die Finanzlobby und aktuelle Entwicklungen
Verfasser/ VerfasserinKindler, Christoph
Begutachter / BegutachterinFischer, Edwin
Erschienen2015
UmfangV, 58 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Finanztransfergeschäft / Steuer / Österreich / Finanztransfergeschäft / Steuer / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-91390 Persistent Identifier (URN)
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Das Dilemma Finanztransaktionssteuer [1.02 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit versucht die Sinnhaftigkeit der geplanten Einführung einer Finanztransaktionssteuer unter diversen Gesichtspunkten zu beurteilen. Im Besonderen wird dabei auf die angestrebten Ziele eingegangen. Außerdem beschäftigt sich diese Arbeit mit den aktuellen Entwicklungen und den Chancen auf eine Tatsächliche Einführung. Ausgangspunkt und Grundlage dieser Arbeit ist der Richtlinienvorschlag der EU-Kommission, nach welchem die Steuer konstruiert werden soll.Um eine möglichst neutrale Beurteilung zu ermöglichen wurden zahlreiche Studien und Texte herangezogen. Für die Beschreibung der aktuellen Entwicklungen wurde vermehrt auf Zeitungsartikel zurückgegriffen.Im Hauptteil der Arbeit wird auf die Ziele, welche mit der Steuer erreicht werden sollen, eingegangen. Mehr Stabilität für das Finanzsystem, Harmonisierung des Binnenmarktes, eine gerechtere Einkommens- und Vermögensverteilung und eine Beteiligung des Finanzsektors an den Kosten der Krise. Außerdem wird die exakte Höhe des potentiellen Steueraufkommens sowie die Rolle der Finanzlobby in diesem Zusammenhang genauer betrachtet.Da es sich um eine Steuer handelt, die es noch nicht gibt, sind die Ergebnisse dieser Evaluierung eher schwierig einzuschätzen. Generell ist anzumerken, dass alles was diese Steuer betrifft unter einem sehr hypothetischen Aspekt zu sehen ist und somit konkrete Schlussfolgerungen sehr schwer zu treffen sind. Aber zusammenfassend kann gesagt werden, dass eine Einführung nur Sinn macht, wenn sie genau nach dem Richtlinienvorschlag der EU- Kommission stattfindet. Sämtliche Änderungen verwässern den Grundgedanken dieser Steuer und die angestrebten Ziele werden nicht in dem erhofften Ausmaß erreicht.

Zusammenfassung (Englisch)

This work tries to evaluate the usefulness of the planned introduction of a financial transaction tax at various viewpoints. In particular, the objectives to be pursued with this tax. In addition, this paper deals with the current developments and the chances of an actual launch. The starting point and basic position of this work is the proposal of the European Commission, according to which the tax is to be constructed.In order to enable a neutral assessment I considered numerous studies and articles. For a description of recent developments newspaper articles has been increasingly resorted.The main part of the thesis is about the objectives, which should be achieved with the introduction of the tax. More stability for the financial system, the harmonization of the internal market, a fairer income and wealth distribution and a contribution from the financial sector to the costs of the crisis. Moreover, the exact amount of the potential tax revenues as well as the role of the financial lobby in this context is considered in more detail.Because this thesis is all about a tax, that does not exist yet, the results of this Evaluation are more difficult to assess. In general it should be noted that everything regarding to this topic can be seen under a very hypothetical aspect and therefore concrete conclusions are very difficult to meet. But in summary it can be said that an introduction only makes sense, if it takes place just after the EU Commission proposal. All changes change the basic idea of this tax and the objectives are not achieved in a way that they are supposed to be.