Titelaufnahme

Titel
Die Wechselbeziehung zwischen Mode und Surrealismus / vorgelegt von Linda Gramer
Verfasser/ VerfasserinGramer, Linda
Begutachter / BegutachterinStadlober, Margit
Erschienen2015
Umfang189 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Mode / Surrealismus / Mode / Surrealismus / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-91194 Persistent Identifier (URN)
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Die Wechselbeziehung zwischen Mode und Surrealismus [6.37 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Fokus der vorliegenden Arbeit liegt der gegenseitige Einfluss von Mode und der literarisch-künstlerischen Bewegung des Surrealismus, der besonders in der Zwischenkriegszeit erstaunliche und äußerst provokante Werke hervorbrachte. Anhand von ausgewählten Beispielen soll die Arbeit zeigen, dass die Werke der Surrealisten im Bereich Mode nicht lediglich als kommerziell betrachtet werden dürfen, sondern vielmehr als ein bedeutender Teil ihres künstlerischen Œvres. Auf eine Einführung in die Epoche des Surrealismus folgt der Hauptteil der Arbeit, welcher sich in vier Abschnitte gliedert. Der erste legt dar, in welcher Weise die Surrealisten bereits in den Anfangsjahren der Bewegung Kleidung, Accessoires und andere Objekte der Modewelt in ihre Werke integrierten und sie symbolisch aufluden. Der zweite Abschnitt zeigt, dass sich viele Surrealisten die Macht der Mode für ihre Selbstinszenierung zunutze machten, um ihrer rebellischen Einstellung Ausdruck zu verleihen. Das Thema des dritten Abschnitts ist die Zusammenarbeit zwischen surrealistischen Künstlern und der Modeindustrie, insbesondere mit Kauf- und Modehäusern sowie Zeitschriften, die in den 1930er-Jahren ihren Höhepunkt feierte. Beispiele legen dar, in welcher Weise die Beteiligten beider Sparten damals voneinander profitierten und den Surrealismus zu einem regelrechten Trend avancieren ließen. Der vierte Abschnitt des Hauptteils widmet sich der surrealistischen Mode in der Zwischenkriegszeit, wobei besonderes Augenmerk auf Elsa Schiaparelli gelegt wird. Hier werden die Einflüsse der surrealistischen Bildwelt und Weltanschauung auf ihre Kreationen detailliert untersucht und ihre verschiedenen Kollaborationen mit surrealistischen Künstlern, allen voran Salvador Dalí und Jean Cocteau, genauer beleuchtet. Zusammengefasst soll die Arbeit zeigen, dass uns die Beziehungen zwischen der Modeindustrie und dem Surrealismus ein besseres Verständnis der damaligen Kunst- und Modewelt geben können.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this Master thesis is to demonstrate the mutual influence of fashion and the literary and artistic movement of Surrealism, that has led to both exceptional and highly provocative artworks in the years between the two World Wars. By the means of selected examples, it will be shown that the Surrealists work in the realm of fashion should not be labeled as merely commercial, but rather as an integral part of their artistic oeuvre. To begin with, an introduction to the surrealist movement is given, followed by the main part of the thesis, which is structured into four sections. The first chapter investigates the integration of symbolically charged clothes, accessories and objects from the fashion industry, e.g. the sewing machine or the mannequin, into Surrealist artworks. The second chapter focuses on how Surrealists used the power of fashion for self-staging and expressing their rebellious attitude. The third section discusses the work of Surrealist artists for the fashion industry, particularly for department stores and magazines, that culminated in the 1930s. Selected examples demonstrate the mutual benefits for both fields as well as how Surrealism became a trend in the world of fashion. The fourth chapter is dedicated to Surrealist fashion, placing particular focus on the fashion designer Elsa Schiaparelli. It investigates in a detailed manner the influences of Surrealist imagery and ideology on Schiaparellis creations and examines her collaborations with artists of the Surrealist movement, most notably those with Salvador Dalí and Jean Cocteau. Concluding, this Master thesis should demonstrate that the links between the fashion industry and Surrealism allow us a deeper understanding of both art and fashion in the years between the two World Wars.