Titelaufnahme

Titel
Brücken bauen und Grenzen setzen : Kommunikation mit onkologischen Patientinnen und Patienten / Maria Therese Sattler
Verfasser/ VerfasserinSattler, Maria Therese
Begutachter / BegutachterinEder, Alexandra
Erschienen2015
Umfang89 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Krebskranker / Kommunikation / Krebskranker / Kommunikation / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-91081 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Brücken bauen und Grenzen setzen [2.35 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kommunikation mit Patientinnen/Patienten und Angehörigen zählt zu den wichtigsten Skills einer Pflegeperson. Viele Gesprächssituationen ergeben sich und die „richtigen“ Worte sind gefragt. Besonders in der onkologischen Pflege ist der Weg von der Diagnose bis zur Bewältigung der Erkrankung meist recht lange und intensive Gespräche können entstehen. Von Pflegepersonen wird viel erwartet. Darum ist es von Vorteil zu wissen, welche Krankheitsphasen onkologische Patientinnen/Patienten durchlaufen und welche Gesprächssituationen sich in der jeweiligen Phase ergeben können. Verschiedene Kommunikationsmodelle zeigen, wie Informationen gesendet und empfangen werden können. Dazu zählen Schulz von Thun, Watzlawick und Rogers. Mit Beispielen hinterlegt, sollen die Kommunikationsmodelle helfen, Fehler in Gesprächssituationen zu vermeiden beziehungsweise zu minimieren. Weiter ist der Aspekt der nonverbalen Kommunikation in der Pflege essentiell. Dazu zählen: Körperhaltung, Blick, Blickkontakt, Mimik und Gestik sowie paraverbale Aspekte. Pflegehandlungen haben zum größten Teil mit Berührung zu tun. Somit sind Nähe und Distanz und vor allem das Einhalten der Distanzzonen im Pflegealltag besonders wichtig. Bei onkologischen Patientinnen/Patienten ist viel Einfühlungsvermögen und Verständnis, aber auch das Zeigen von Grenzen gefragt. Der Alltag in stationären Einrichtungen soll trotz langer Therapie und Rehabilitationsphase angenehm gestaltet werden, sodass genügend Zeit für Informations-, Anleitungs-, Motivations- und Copinggespräche bleibt, um sich zu Hause gut zurecht zu finden. Auch Angehörige wollen in den Betreuungsprozess miteinbezogen werden und können durch entsprechende Informationen, Beratung und Schulung die Betroffenen dementsprechend gut unterstützen. Schlüsselwörter: Kommunikation, Kommunikationsmodelle, Kompetenz, kommunikative Kompetenzen, Patientenkompetenz, Onkologie; Informations-, Anleitungs-, Motivations- und Copinggespräch.

Zusammenfassung (Englisch)

Communication between patients and relatives is one of the most important skills of a nurse. Many conversational situations involving patients require “appropriate” words. Especially oncological care entails a lengthy path from the initial diagnosis to finally coping with the disease, which might result in intensive talks. Much is demanded from nurses and it is therefore of great advantage to be aware which phases oncological patients gradually undergo and which conversational situations thus potentially occur in each phase.Various communication models show how information may be sent and received. Among these are those by Schulz von Thun, Watzlawick and Rogers. Backed by concrete examples, communication models assist in avoiding and reducing mistakes during conversational situations. Furthermore, non-verbal aspects of communication are essential in nursing, since posture, eye contact, facial expression, and gestic, as well as paraverbal aspects contribute significantly to the interaction with patients. Care largely involves direct contact with patients; therefore it is of particular importance to respect distance areas in the daily care routine.Concretely speaking, when working with oncological patients empathy, understanding and a sense of distance is required. Hospital daily routine should be as pleasant as possible despite of therapy and rehabilitation in order to free enough time for informing, instructing and motivating the patient regarding how to cope well with the new situation at home. Relatives of patients have the wish to be included in their care, too, which can be achieved by providing them with enough information, consultation and training. Key words: communication, communication models, competence, communicative competences, patients competence, oncology, information-, instruction-, motivation- and coping conversation.