Titelaufnahme

Titel
Systemdenken und Vernetzungen im Mathematikunterricht / vorgelegt von Lisa Maria Kiegerl
Verfasser/ VerfasserinKiegerl, Lisa Maria
Begutachter / BegutachterinBaur, Karin
Erschienen2015
Umfang106 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Mathematikunterricht / Ganzheitliches Denken / Systemdenken / Mathematikunterricht / Ganzheitliches Denken / Systemdenken / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-91074 Persistent Identifier (URN)
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Systemdenken und Vernetzungen im Mathematikunterricht [1.7 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Mathematik ist gekennzeichnet durch ihre innere Schönheit und ihrem hohen Grad an Vernetzungen zwischen den einzelnen Themengebieten. Dennoch kann man feststellen, dass ein Großteil der Schüler punktuell für die nächste Schularbeit, den nächsten Test oder die nächste Prüfung lernt. In dieser Arbeit soll versucht werden, Mittel zu finden, welche dazu dienen sollen, einem solchen Lernen entgegenzuwirken indem sie Vernetzungen und das Systemdenken im Mathematikunterricht fördern.Nach einer ersten Klärung der Begriffe Systemdenken und Vernetzungen sowie deren Bedeutung für den Unterricht, soll gezeigt werden, wie man anstatt des linearen Denkens, ein Denken im System erreichen kann.Dazu wird zunächst erläutert, wie solche Netzwerke im Gehirn aufgebaut werden und es wird klar gemacht, dass vernetzendes Denken den Arbeitsweisen des menschlichen Gehirns entspricht. Um zu allgemeinen didaktischen bzw. mathematisch-didaktischen Forderungen, für einen Unterricht, der Systemdenken fördern kann zu gelangen, werden einige Lerntheorien, welche sich mit dem Thema auseinandersetzten, betrachtet und aus deren Aussagen Schlüsse gezogen.Nach einer Kategorisierung der verschiedenen Vernetzungskategorien innerhalb der Mathematik, sowie der Mathematik mit der außermathematischen Welt, sollen konkrete Methoden vorgestellt werden, die zu einer Förderung von Systemdenken von Schülern beitragen können und somit im Unterricht eingesetzt werden sollten. Abschließend wird mit der Zuhilfenahme einer dieser Methoden ein Unterrichtskonzept entwickelt.

Zusammenfassung (Englisch)

Mathematics is characterized by its inner beauty and the high degree of interconnectedness between the different mathematical fields. Despite this fact, it can be observed that the majority of pupils only studies selectively for the next test or exam. This thesis should provide methods to counteract this type of studying by promoting interconnectedness and systematic thinking during the mathematics lessons.After giving an explanation of the terms systematic thinking and interconnectedness as well as explaining why they are important for the mathematics lessons, this thesis shows how to achieve systematic instead of linear thinking.To clarify this process, it is outlined how the human brain is interconnected and it is made clear that systematic thinking corresponds to the brain's working method. Furthermore, some useful learning theories are discussed and analysed in order to find didactic as well as mathematical-didactic methods to promote systematic thinking during the lessons.In addition to that, the different types of interconnection within mathematics as well as between maths and the extra-mathematical world are categorized and tangible methods, that help pupils think more systematically and that can therefore used while teaching, are presented. In the end a teaching concept, that makes use of all the presented methods, is developed.