Titelaufnahme

Titel
Untersuchung ausgewählter ätherischer Öle auf ihre antimikrobiellen Eigenschaften / Melanie Wegesser
Verfasser/ VerfasserinWegesser, Melanie
Begutachter / BegutachterinBucar, Franz
Erschienen2015
UmfangVIII, 124 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt . und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Etherisches Öl / Antimikrobieller Wirkstoff / Etherisches Öl / Antimikrobieller Wirkstoff / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-91042 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Untersuchung ausgewählter ätherischer Öle auf ihre antimikrobiellen Eigenschaften [3.07 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Das Ziel der Arbeit war, die verschiedensten ausgewählten ätherischen Öle auf ihre antimykotische und antibakterielle Wirksamkeit mit verschiedenen Methoden zu testen und ihre Wirksamkeit zu dokumentieren.Methoden: Beim Aromatogramm wurden Agar-Platten mit dem jeweiligen Keim beimpft und danach 5 l des betreffenden Öls auf ein Filterpapierplättchen (Sensi-Disc) aufgebracht. Nach 24-48 h konnte im Falle einer antimikrobiellen Wirkung eine Hemmung des Keimwachstums beobachtet werden. Die quantitative Auswertung erfolgte durch Abmessen des Hemmhofdurchmessers, welcher durch das jeweilige ätherische Öl auf dem Nährmedium entstanden ist. Die MIC (minimal inhibitory concentration) wurde quantitativ mittels einer Mikrodilutionsmethode ermittelt, und die Ergebnisse mit dem Aromatogramm verglichen. Die MFC/MBC (minimal fungicidal/bactericidal concentration) wurde im Anschluss an die Dilutionsmethode bestimmt. Die Zellen der jeweiligen Pilze und Bakterien wurden vor und nach der Zugabe des ätherischen Öls mikroskopisch untersucht, ob sich die Morphologie verändert. Weiters wurden die Bestandteile von Thymianöl und Thymianhydrolat, im Vergleich selbstdestilliert und kommerziell, mittels analytischer Methoden (GC und HPLC) untersucht.Ergebnisse: Die ätherischen Öle mit den besten antimikrobiellen Eigenschaften weisen Thymian thymol, Litsea, Palmarosa und Rosengeranie auf. Auch die Zirbe zeigt sogar ab einer Konzentration von 2,5% eine fungistatische Wirkung. Die lichtmikroskopische Morphologie der Pilzzelle ändert sich durch Zugabe des ätherischen Öles nicht.Konklusion: Einige der getesteten Öle weisen sehr gute bis ausreichende Wirkung bei unterschiedlichen Candida und Aspergillus-Arten, Dermatophyten und bestimmten Bakterien auf. Andere wiederum zeigten nur sehr schwache bis keine Wirkung. Die Öle wurden pur und verdünnt ausgetestet.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The goal of this thesis is to test the chosen essential oils for their antifungal and antibacterial effectiveness and to document these.Methods: For the aromatogramm, agar plates were inoculated with different microorganisms, and 5 l of the respective oil were applied to a filter paper disc (Sensi-Disc). After a period of 24 to 48 hours, an inhibition of the growth became apparent in case of an antimicrobial effect. The quantitative evaluation was carried out by measuring the inhibition zone diameter that was caused by the essential oil on the medium. The MIC (minimal inhibitory concentration) was determined by a microdilution method, and the results were compared with the aromatogramm. The MFC/MBC (minimal fungicidal/bactericidal concentration) was determined by incubating microorganisms from the dilution method on agar plates. The cells of fungi and bacteria were examined microscopically before and after adding the essential oils, to see if the morphology changes too. Furthermore, the components of thyme oil as well as thyme hydrolat were examined by analytical methods (GC and HPLC) in comparison of in-house prepared and commercially available oils.Results: Essential oils with the best antimicrobial properties were thyme thymol, litsea, palmarosa and rose geranium. The essential oil of the swiss pine (Pinus cembra) shows a fungistatic effect starting at a concentration of 2.5%. The morphology of the fungal cell, as seen under the light microscope, does not change by adding essential oils.Conclusion: Some tested essential oils show a very good or sufficient effect against different Candida and Aspergillus species as well as dermatophytes and certain bacteria. Others are showing a very weak effect or no effect at all. The oils have been tested in pure and diluted form.