Titelaufnahme

Titel
So viel möchte ich auch schaffen! : Die Auswirkung sozialer Vergleiche auf die Leistung unter Berücksichtigung der Zielsetzung / eingereicht von Vanessa Maria Geroldinger
Verfasser/ VerfasserinGeroldinger, Vanessa Maria
Begutachter / BegutachterinCorcoran, Katja
Erschienen2015
UmfangVII, 69, S Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Sozialer Vergleichsprozess / Ziel / Sozialer Vergleichsprozess / Ziel / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-90987 Persistent Identifier (URN)
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So viel möchte ich auch schaffen! [1.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Studien zeigen, dass der Vergleich mit jemand besseren (hohe Fähigkeit & Leistung) unter bestimmten Bedingungen zu einer höheren Selbsteinschätzung und Leistung führt. Offen bleibt die Frage, was genau die Beziehung zwischen dem sozialen Vergleich und der Leistung vermittelt. Laut Zielsetzungstheorie hängt die Leistung positiv mit der Höhe und Spezifität eines Zieles zusammen. In dieser Studie werden die soziale Vergleichstheorie und die Zielsetzungstheorie in Zusammenhang gebracht. Angenommen wird, dass der Vergleich mit jemand besseren zu einer höheren Zielsetzung und Leistung führt, als der Vergleich mit jemand schlechteren. Zudem hat der soziale Vergleich einen größeren Effekt auf die Leistung wenn sich eine Person davor ein spezifisches (z.B. 18 Aufgaben), als ein unspezifisches Ziel (tu dein Bestes) setzt. Die Leistung ist besser, wenn ein spezifisches Ziel im Vergleich zu einem unspezifischen Ziel gesetzt wird. Das spezifische Ziel vermittelt die Beziehung zwischen dem Vergleichsstandard und der Leistung. Es wurden insgesamt 396 Studierende zwischen 18 und 35 Jahren von einer online Testung in die Berechnung mit einbezogen. Die Personen bekamen einen Vergleichsstandard präsentiert, welcher entweder eine hohe oder eine niedrige Leistung in einem Test zum logisch schlussfolgernden Denken hatte. Anschließend setzen sie sich ein spezifisches Ziel selbst, oder wurden dazu aufgefordert ihr Bestes zu tun. Danach bearbeiteten alle den Test zum logisch-schlussfolgernden Denken. Die Ergebnisse zeigen, dass weder die Art des Ziels, noch der Vergleichsstandard einen Effekt auf die Leistung hatten. Es zeigte sich auch keine Wechselwirkung zwischen Vergleichsstandard und Art der Zielsetzung. Dennoch setzten sich die Proband/innen nach der Präsentation eines hohen Vergleichsstandards ein höheres Ziel als nach der Präsentation eines niedrigen Vergleichsstandards. Das spezifische Ziel vermittelt nicht die Beziehung zwischen Vergleichsstandard und Leistung.

Zusammenfassung (Englisch)

Studies have shown that comparing oneself to someone better (in terms of higher ability & performance) can result in a higher self-assessment and performance under certain conditions. The question remains as to what exactly determines the relationship between social comparison and performance. According to goal-setting theory, performance varies positively with the difficulty and specificity of a goal. This study aims to link the theory of social comparison with goal-setting theory. It is assumed that the comparison with someone superior leads to setting higher goals and a higher performance than the comparison with someone inferior. In addition, social comparison is assumed to have a greater impact on performance in groups which have set specific (e.g. 18 tasks) rather than unspecific goals (do your best). It is thus expected that performance will be better if a specific goal is set. The specific goal affects the relationship between the comparison standard and performance. A total of 396 students aged between 18 and 35 years who participated in online testing were included in the analysis. The subjects were presented a comparison standard which either had a high or low performance in a test for logical deductive reasoning. They then set themselves a specific goal or were encouraged to do their best before taking the test for logical deductive reasoning themselves. The results show that neither the type of goal nor the comparison standard had an effect on performance. There was also no interaction between the comparison standard and the type of goal. However, subjects set a higher goal after being confronted with the higher comparison standard. The specific goal does not affect the relationship between the comparison standard and performance.