Titelaufnahme

Titel
Die territoriale Entwicklung der Verwaltung und Gerichtsbarkeit in Niederösterreich und Wien von 1848 bis heute / vorgelegt von: Heidemarie Sabine Wutte
Verfasser/ VerfasserinWutte, Heidemarie Sabine
Begutachter / BegutachterinFraydenegg, Otto
Erschienen2015
Umfang134 Bl. : Zsfassung (1 Bl.) ; Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Niederösterreich / Wien / Verwaltung / Gerichtsbarkeit / Geschichte / Niederösterreich / Wien / Verwaltung / Gerichtsbarkeit / Geschichte / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-90910 Persistent Identifier (URN)
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Die territoriale Entwicklung der Verwaltung und Gerichtsbarkeit in Niederösterreich und Wien von 1848 bis heute [5.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Entstehung der Verwaltungs- und Gerichtsbehörden in Niederösterreich und Wien von 1848 bis heute. Nach einem kurzen geschichtlichen Überblick der beiden Bundesländer folgt die Darstellung der wichtigsten Behörden beginnend mit der Zeit Maria Theresias (1740-1780). In Folge der Revolution von 1848 wurde die Verwaltung von der Gerichtsbarkeit in allen Instanzen getrennt und Bezirkshauptmannschaften und Bezirksgerichte auf unterster Ebene errichtet. Nachdem die Funktionen beider Behörden ab 1854 für kurze Zeit von gemischten Bezirksämtern wahrgenommen wurden, kam es im Zuge der Dezemberverfassung 1867 zur endgültigen Trennung der Verwaltung und Gerichtsbarkeit. In Wien wurden 1890 an Stelle der Bezirkshauptmannschaften Magistratische Bezirksämter errichtet. Die Entwicklung der Behörden in Niederösterreich und Wien war eng mit den Wiener Stadterweiterungen verbunden. Heute bestehen in Niederösterreich 21 Bezirkshauptmannschaften und 24 Bezirksgerichte. In Wien gibt es heute 19 Magistratische Bezirksämter und 12 Bezirksgerichte. Die bestehende Verwaltungs- und Gerichtsorganisation ist das Ergebnis einer Entwicklung, die durch geschichtliche Ereignisse, Bevölkerungswachstum und zahlreiche Reformen beeinflusst wurde. Den Hauptteil der Arbeit bildet die Auflistung der Bezirkshauptmannschaften bzw. Magistratischen Bezirksämter und Bezirksgerichte in Niederösterreich und Wien samt deren entwicklungsrelevanten rechtlichen Grundlagen. Die territorialen Veränderungen der politischen Bezirke und Gerichtsbezirke werden mittels Kartenmaterial veranschaulicht.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis illustrates the development of administrative and judicial authorities in Lower Austria and Vienna from 1848 until the present day. After a brief overview of the history of the two federal provinces, the most important authorities will be analysed beginning with the reign of Maria Theresia (1740-1780). As a result of the 1848 revolution, administration and jurisdiction were separated in all instances. At the lowest level, district commissions and county courts were formed. After the functions of both authorities were assumed by mixed district offices in 1854, the December constitution 1867 led to the final separation of the administration and jurisdiction. Municipal district offices were founded instead of district commissions in Vienna in 1890. The development of the authorities in Lower Austria and Vienna was closely linked to Viennas urban expansion. Today, there are 21 district commissions and 24 county courts in Lower Austria. In Vienna, there are now 19 municipal district offices and 12 county courts. The current administrative and judicial organisation is the result of a development that has been influenced by historical events, population growth and a number of reforms. The main part of this thesis deals with the district commissions/municipal district offices and district courts in Lower Austria and Vienna, as well as their relevant legal bases. Territorial changes in the political districts and judicial districts are illustrated by maps.