Titelaufnahme

Titel
Haftungsprobleme in der Arbeitskräfteüberlassung / von Alexander Scala
Verfasser/ VerfasserinScala, Alexander
Begutachter / BegutachterinLöschnigg, Günther ; Holzer, Wolfgang
Erschienen2015
Umfang451 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Österreich / Leiharbeit / Haftung / Österreich / Leiharbeit / Haftung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-90466 Persistent Identifier (URN)
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Haftungsprobleme in der Arbeitskräfteüberlassung [2.91 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeitskräfteüberlassung eröffnet dem Beschäftiger die Möglichkeit, Arbeitsleistungen in Anspruch zu nehmen und sich gleichzeitig dem typischen Risiko eines Arbeitgebers weitgehend zu entledigen, da dies der Überlasser als Vertragspartner der Arbeitskraft trägt. Begünstigt durch das Bedürfnis nach flexiblem und kostengünstigem Einsatz von Personal steigt die Anzahl der Überlassungsunternehmen und der Beschäftigten in dieser Branche jährlich an. Um das Phänomen „Leiharbeit“ rechtlich zu erfassen, wurden 1988 die Kernbestimmungen im AÜG kodifiziert. Allerdings befinden sich bezüglich Haftungs- und Schadenersatzfragen oftmals nur Verweise auf die allgemeinen arbeitsrechtlichen Bestimmungen. Doch gerade die Dreieckskonstellation zwischen Überlasser, Beschäftiger und Arbeitskraft birgt viele Fragen das Schadenersatzrecht betreffend, bei denen man mit den auf ein Arbeitsverhältnis zugeschnittenen Bestimmungen kein Auslangen findet. In der gegenständlichen Arbeit sollen nach einer allgemeinen Einführung, die rechtliche Einordnung der drittgerichteten Leistungserbringung in das ABGB sowie der Anwendungsbereich des AÜG erörtert werden. Danach werden die einzelnen Haftungskonstellationen systematisch dargestellt. Dabei wird zunächst die Verantwortung des Überlassers und des Beschäftigers für Personen- und Sachschäden der überlassenen Arbeitskraft unter Heranziehung von zivil-, arbeits- und sozialrechtlichen Regelungen erläutert. Im Anschluss daran stehen die Verursachung von Personen- und Sachschäden durch die überlassene Arbeitskraft bei Erbringung der Dienstleistung im Mittelpunkt. Von zentraler Bedeutung bei der Untersuchung sind einerseits die speziellen Bestimmungen im AÜG, andererseits mögliche Haftungskonstellationen, die sich aus der besonderen Dreieckbeziehung ergeben. Abschließend werden mögliche Haftungsfragen nach allgemeinen bürgerlich-rechtlichen Grundsätzen zwischen den „Herren“ der Arbeitskraft beleu

Zusammenfassung (Englisch)

Personnel leasing opens up the possibility for the client company to use work services, whilst largely discharging itself from the typical risk of an employer as this is borne by the provider as the contractual partner of the leased personnel. Aided by the need for flexible and low-cost use of labour, the number of personnel leasing companies and the employees in this sector is increasing year on year. In order to cover the phenomenon of personnel leasing from a legal perspective, the core provisions were codified in 1988 in the Austrian Personnel Leasing Act (AÜG). However, there are often only references to the general provisions under labour law with regard to issues of liability and compensation. But particularly the triangular constellation between provider, client company and leased personnel harbours many issues relating to compensation law for which the provisions tailored to an employment contract are insufficient. In this paper, the legal classification of the third-party oriented provision of the service in the Austrian Civil Code (ABGB) and the application of the Austrian Personnel Leasing Act (AÜG) will be explained after a general introduction. The individual constellations of liability will then be systematically depicted. In the process, the responsibility of the provider and of the client company for personal injury and damage to property incurred by the leased personnel will first be explained, based on provisions under civil law, labour law and social law. The focus is then on the causing of personal injury and damage to property by the leased personnel whilst providing the service. Firstly, the special provisions in the Austrian Personnel Leasing Act and secondly possible constellations of liability that arise from the special triangular relationship are of pivotal importance in the analysis. Finally, potential issues of liability are examined pursuant to general principles under civil law between the “bosses” of the leased personnel.