Titelaufnahme

Titel
Rassehunde als Prestigeobjekte : die Bedeutung von Rassehunden für das Image ihrer Besitzer / Carina Kradischnig
Verfasser/ VerfasserinKradischnig, Carina
Begutachter / BegutachterinFoscht, Thomas
Erschienen2015
UmfangVIII, 264 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Hunderasse / Image / Hunderasse / Image / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-90452 Persistent Identifier (URN)
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Rassehunde als Prestigeobjekte [2.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kaum ein anderes Tier genießt einen ähnlich hohen Stellenwert wie des Menschen bester Freund: der Hund. Ob als Wachhund, Sozialpartner oder als hoch relevanter Wirtschaftsfaktor Hunde nehmen eine besondere Stellung ein. Trotz seiner sozialen und ökonomischen Bedeutung findet sich in der Literatur jedoch noch immer wenig über die genauen Motive und Beweggründe, welche ein Halten von reinrassigen und kostspieligen Hunden bewirken. Bereits Veblen postulierte, dass Rassehunde aus einem Bestreben nach Statusdemonstration gehalten und angeschafft werden. Dieser Aspekt rückt auch aktuell wieder vermehrt in den Mittelpunkt der Forschung, wenngleich eine empirische Bestätigung bisher noch ausständig ist. Daher zielt diese Forschungsarbeit darauf ab, eine empirische Grundlage für dieses Postulat zu finden. Insbesondere interessiert dabei die Frage, ob Rassehunde als zuverlässige Symbole für den Status und das Prestige ihrer HalterInnen gelten. Mit einer Methodenkombination als Forschungsdesign konnte in der Erfassung des gesamten Signalisierungsprozess gezeigt werden, dass Rassehunde sich vorzüglich dazu eignen, das Image zu stärken und zu verbessern, die Verbindung zu einer bestimmten sozialen Gruppe zu signalisieren und soziale Distinktion zu vermitteln. Die Relevanz dieser Zusammenhänge variiert hierbei in Abhängigkeit von der gehaltenen Hunderasse, dem sozialen Status und dem eigenen (Rasse-)Hundebesitz. Diese Resultate gewinnen vor allem vor dem Hintergrund des Konzepts der sog. Brand Prominence an Bedeutung, welches auf diesen Kontext übertragen werden kann und sodann bedeutet, dass bestimmte Rassen als „leise Signale“ dienen und positive Effekte in sozialen Interaktionen herbeiführen können. Die Ergebnisse sind für die Marketingforschung von Luxusgütern insofern relevant, als KonsumentInnen determiniert durch den eigenen (Rasse-) Hundebesitz und Status, unterschiedliche auf das Luxusgütermarketing übertragbare Markierungsintentionen verfolgen.

Zusammenfassung (Englisch)

No other animal enjoys as much eminence as a mans best friend: the dog. Either as watchdog, social partner or economic factor, dogs hold a special position in todays society. Despite a dogs social and economical relevance, practitioners and academics are left without sound knowledge “what” and “which” motives drive the decision to buy expensive and purebred-dogs. Already Veblen addressed the fact that individuals acquire purebred-dogs to satisfy their endeavor of status signaling. Until recently, brands were regarded as the ultimate status symbols, though current consumer trends have turned this on its head. Now, dogs as symbols for social recognition are believed to be more prevalent then ever. Though, academics still lack empirical support for this assumption. Therefore the aim of this study is to explore the perception of purebred dogs as reliable symbols for status and prestige. In order to cover the entire signaling process, the research at hand was conducted by means of a mixed method design. The empirical results support the premises that purebred dogs can enhance an individuals image, show the belonging to a certain social group and can signal social distinction. The results provide empirical evidence that the signaling process is far more complex than expected. The perception of purebred-dogs as status symbols is determined by the specific breed, the recipients social position as well as (purebred-) dog ownership. Overall, these findings are particularly important in the context of brand prominence, which can be likewise applied to purebred dogs. Especially certain breeds can serve as subtle signals. These signals are capable of inducing positive consequences in social interactions. The importance of this research for marketing management accrues from the fact that different signaling intentions have been shown in dependence of an individuals own social standing and (purebred-) dog ownership. These results can be generalized for other luxury goods.