Titelaufnahme

Titel
Nachhaltigkeit in der Produktion und Logistik : vom Produktdesign bis zur Wiederherstellung / Sabrina Paumann
Verfasser/ VerfasserinPaumann, Sabrina
Begutachter / BegutachterinGreistorfer, Peter
Erschienen2015
UmfangV, 106 S. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Supply Chain Management / Nachhaltigkeit / Supply Chain Management / Nachhaltigkeit / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-90420 Persistent Identifier (URN)
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Nachhaltigkeit in der Produktion und Logistik [1.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Verschmutzung von Luft, Boden und der Meere nimmt aufgrund der steigenden Schadstoffemissionen, des zunehmenden Energie- und Ressourcenverbrauchs sowie Mülls stetig zu. Um diesen Negativtrend zu stoppen, ist eine Änderung der derzeitigen Produktionsphilosophie notwendig. Bei einer solchen werden erstens umweltfreundlichere Produkte erzeugt und zweitens ein Product-Recovery betrieben. Um diese Entwicklung zu unterstützen, werden in dieser Arbeit alle Phasen eines Green Supply Chain Managements vorgestellt. Das Management einer „grünen“ Lieferkette berücksichtigt den Umweltfaktor während eines gesamten Produktlebenszyklus. Es beginnt beim Produktdesign, wobei auf eine umweltverträgliche Materialauswahl, Ressourcen- und Müllminimierung sowie auf Demontage- und Recoveryfähigkeit geachtet wird. Ressourcen, die zugekauft werden, müssen von möglichst „grünen“ Zulieferern bezogen werden. Im Produktionsprozess ist auf umweltschonende Verfahren, insbesondere auf die Reduktion von Schadstoffemissionen zu achten. In Folge sind die Produkte umweltschonend zu den Konsumenten zu transportieren. Da die Green Supply Chain eine geschlossene Lieferkette ist, werden die gebrauchten Produkte eingesammelt und einem Product-Recovery unterzogen. Es ist darauf zu achten, dass der Rücktransport der gebrauchten Produkte die Umweltvorteile des Recovery nicht kompensiert. Im Product-Recovery stehen die Möglichkeiten der Reparatur, des Refurbishings, Remanufacturings, der Kannibalisierung und des Recyclings zur Verfügung. Nur Teile, die keinesfalls wieder verwendet werden können, werden schlussendlich entsorgt. Zu jeder Phase der „grünen“ Lieferkette werden entweder Guidelines, hierarchische Entscheidungsmodelle oder Optimierungsmodelle präsentiert, welche als Anregungen zur Umsetzung eines Green-SCM dienen sollen. Zusätzlich wird durch Beispiele gezeigt, wie etablierte Unternehmen „grüne“ Praktiken umsetzen.

Zusammenfassung (Englisch)

The pollution of air, soil, and oceans increases due to rising levels of greenhouse gas emissions, energy and resource consumption, and waste. Changing the current production philosophy is necessary to stop this negative trend. Hence, eco-friendly products should be produced and product recovery pursued. In order to support this development all stages of a Green Supply Chain Management are introduced in this thesis. The management of a “green” supply chain incorporates the environmental factor during the entire product life cycle. It starts with the product design. A “green” design aims for an ecologically sensitive selection of materials, the minimization of resources and waste, and the ability to disassemble and recover the used product. External resources must be purchased from environmentally benign suppliers. Within the production process, pollution emissions must be minimized. Subsequently, the end-product must be delivered to the consumers in an eco-friendly way, which means minimal fuel consumption and emissions. As the Green Supply Chain is a closed-loop supply chain, used products have to be collected and recovered. Thereby it is important that the backhauling does not compensate the positive effects of the product recovery. Repair, refurbishing, remanufacturing, cannibalization, and recycling are possibilities within the product recovery management. Only those parts, which do not fit into any recovery category, are finally disposed. For each stage of the “green” supply chain guidelines, hierarchic decision models, or optimization models are presented in the thesis to encourage an implementation of Green-SCM. Additionally, examples are shown to demonstrate how well established companies realize “green” practices.