Titelaufnahme

Titel
Zusammenhang zwischen emotionaler Intelligenz und Führung - bisherige Forschungsergebnisse und Konsequenzen für die Führung / Sonja Melissa Riegler
Verfasser/ VerfasserinRiegler, Sonja Melissa
Begutachter / BegutachterinStock, Michaela
Erschienen2015
UmfangIV, 98 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Führung / Gefühl / Intelligenz / Führung / Gefühl / Intelligenz / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-90398 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenhang zwischen emotionaler Intelligenz und Führung - bisherige Forschungsergebnisse und Konsequenzen für die Führung [1.22 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der heutigen Geschäftswelt ist ein hoher IQ allein keine Garantie mehr für nachhaltigen Erfolg, denn in den letzten Jahren nimmt besonders die Bedeutung der Gefühle im Berufsalltag zu. So kommt dem Konstrukt der emotionalen Intelligenz auch im Führungsalltag ein wesentlicher Stellenwert zu, denn oftmals spielen Emotionen eine größere Rolle als nüchterne Logik und sachliche Abwägungen. Ziel dieser Masterarbeit ist daher anhand von bisherigen einschlägigen Forschungsergebnissen den Zusammenhang zwischen emotionaler Intelligenz und Führung darzustellen und daraus mögliche Konsequenzen für die Führung abzuleiten. Ausgehend von unterschiedlichen Grundbegriffen zum Thema der emotionalen Intelligenz, werden relevante Modelle der emotionalen Intelligenz vorgestellt und kritisch analysiert. Des Weiteren werden die Verfahren zur Messung der emotionalen Intelligenz mittels Selbstberichtsverfahren und mittels Tests zur maximalen Leistung dargestellt und kritisch beleuchtet. Im darauffolgenden Kapitel wird der Begriff Führung in den Mittelpunkt der Arbeit gestellt und zunächst erläutert, welche Ursachen der Führungswandel hat und welche Rolle die Führungskraft in Wandlungsprozessen einnimmt. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird die Bedeutung von Emotionen im Unternehmen diskutiert und der Begriff der emotionalen Führung vorgestellt. Nach der theoretischen Aufarbeitung des Themas wird auf einschlägige empirische Untersuchungen zum Konstrukt der emotionalen Intelligenz im Führungskontext eingegangen. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden des Weiteren positive Konsequenzen des Einsatzes der emotionalen Intelligenz in der Führung diskutiert und die Ergebnisse im Hinblick auf die ungenaue Spezifizierung des Konstruktes kritisch hinterfragt. Abschließend erfolgt eine kurze Analyse, wie sich die Anforderungen an Führungskräfte aufgrund fortwährender Wandlungsprozesse stetig verändern.

Zusammenfassung (Englisch)

In todays business world a high IQ is no longer a prerequisite for long-term success. In recent years the importance of emotions in workplace has grown immensely. The construct of emotional intelligence receives pivotal priority in leadership, because emotions often play a greater role than logical and factual processes. Therefore, the goal of this master thesis is to explore the relationship between emotional intelligence and leadership based on recent research results to emphasise the positive consequences of the various findings for the leadership process. Based on the different terms that describe the construct of emotional intelligence, current theoretical models of the concept are described and analysed. Furthermore, the measuring methodologies of emotional intelligence illuminated by self-report instruments and tests, which are measuring maximum performance, are critically examined. The following chapter focusses on leadership which is the core of this master thesis. The chapter deals with various causes of leadership changes and as well as the aspect of what roles the leader takes in change processes. Based on these findings, the importance of emotions in companies is discussed and the term of emotional leadership is introduced. After the theoretical review, several empirical studies of emotional intelligence and leadership will be described. Based on these empirical studies, positive consequences regarding the use of emotional intelligence in the leadership processes will be discussed. In the end, the results relating to the inaccurate specification of the construct will be critically questioned. Finally, a brief analysis the new requirements of executives closes the thesis.